Tagesspiegel-Aktion : Wir suchen Ihre privaten Berlin-Bilder

Private Fotos und Filmaufnahmen zeigen, wie sich Berlin verändert hat. Wäre doch, sie würden nur im Schrank verstauben. Der Tagesspiegel möchte aus den besten Bildern eine DVD machen. Hier erfahren Sie mehr über das Projekt.

Berlin-Zehlendorf, 1952, irgendwo am Wannsee. Die Schiffe der Stern und Kreisschifffahrt fahren nach Kladow, zur Pfaueninsel, nach Moorlake.
Berlin-Zehlendorf, 1952, irgendwo am Wannsee. Die Schiffe der Stern und Kreisschifffahrt fahren nach Kladow, zur Pfaueninsel, nach...Foto: Imago

Der erste „Käfer“ in der Wirtschaftswunderzeit; die Schauspielerin Gina Lollobrigida auf dem roten Teppich der Berlinale, die Studentenparty in der Wohngemeinschaft, die Dampferfahrt auf dem Müggelsee, die Einschulung der Tochter – jeder Mensch hat Bilder, an den sich spezielle Erinnerungen knüpfen. Diese Bilder sind ganz individuelle Momentaufnahmen – aber es sind darüber hinaus jeweils auch Dokumente einer Epoche.

Diese privaten Fotos und Filmaufnahmen zeigen auch, wie sich Berlin verändert hat durch die Jahrzehnte, wie Plätze und Gebäude in den Nachkriegsjahren aussahen oder sich Moden wandelten wie auch die Freizeitvergnügungen der Familien. Jedes Jahrzehnt hatte seine Besonderheiten: die Wiederaufbau-Jahre, das Leben im getrennten Berlin oder die Jugendkultur der 80er. Zusammen genommen sind diese unzähligen Aufnahmen das große Gedächtnis der Stadt. Wäre doch schade, wenn diese privaten Blicke auf die sich verändernde Stadt und ihre Bewohner in Vergessenheit gerieten.

Berlin, deine 50er Jahre
Potsdamer Platz, 1958. "Sie verlassen jetzt West-Berlin".Weitere Bilder anzeigen
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10.10.2016 12:04Potsdamer Platz, 1958. "Sie verlassen jetzt West-Berlin".

Wir wollen verblassende Erinnerungen wieder auffrischen! Deswegen rufen der Tagesspiegel und history-vision.de alle Leserinnen und Leser auf, uns ihre privaten Fotos und Filmaufnahmen zur Verfügung zu stellen. Wir werden ihre interessantesten Bilder und Filme digitalisieren und auf einer DVD veröffentlichen, damit alle Interessierten an diesen Schätzen teilhaben können. Natürlich erhalten Sie auch ihre Originalaufnahmen zurück. Alle verwendeten Aufnahmen erhalten Sie neben den Originalaufnahmen kostenfrei digitalisiert zurück.

Mehr Informationen unter: www.tagesspiegel.de/filmaufnahmen-berlin. Bei Interesse schreiben Sie bitte an: filmaufnahmen-berlin@tagesspiegel.de oder: Verlag Der Tagesspiegel, „Filmaufnahmen Berlin“, Askanischer Platz 3, 10963 Berlin

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