Berlin : Tagesspiegel-Comiczeichner zeigen ihre Sicht von Berlins Wandel

Der eine hält die Veränderungen im Nachwende-Berlin in eleganten Bildgeschichten und Siebdrucken fest, der andere hat persönliche Erinnerungen von Freunden und Bekannten an die deutsche Teilung in Comicform aufgearbeitet. Nun präsentieren am Sonntag und Montag die aus der Tagesspiegel-Sonntagsbeilage bekannten Zeichner Tim Dinter („Lästermaul & Wohlstandskind“) und Felix Görmann alias Flix („Da war mal was ...“) ihre Arbeiten bei zwei Veranstaltungen.

Dinter wird am Sonntag zusammen mit der Siebdruckerin Kathrin Bräuer die letzten Seiten für eine Siebdruckmappe mit neuen Motiven herstellen. Dabei kann man den beiden bei der aufwendigen Arbeit zuschauen: Am 7. November von 14 bis 18 Uhr in Kathrin Bräuers Atelier (Göhrener Straße 4, Prenzlauer Berg). Die Mappen – limitiert auf 60 Stück mit je drei Motiven im Format 42 x 50 Zentimeter werden vierfarbig gedruckt, der Verkaufspreis ist 360 Euro pro Mappe – enthalten jeweils drei Motive aus Kreuzberg, in denen Dinter typische Bauwerke wie die Oberbaumbrücke mit Alltagsbeobachtungen kombiniert. Mehr im Internet unter www.timdinter.de.

Flix, dessen Tagesspiegel-Strips inzwischen als Buch und Wanderausstellung um die Welt gehen, wird am Montag anlässlich des bevorstehenden Mauerfall-Jahrestages seine Arbeit bei einer illustrierten Lesung in der Bundesstiftung Aufarbeitung vorstellen (19 Uhr, Kronenstraße 5, Mitte, Eintritt frei). Mehr unter www.stiftung-aufarbeitung.de. lvt

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