Tagesspiegel hilft auf den Philippinen : Der Weg zurück ins Leben

So will der Tagesspiegel auf den Philippinen helfen.

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Endlich essen. So versorgt die Kindernothilfe die Jüngsten.
Endlich essen. So versorgt die Kindernothilfe die Jüngsten.Foto: Kindernothilfe/Amurt

Ein verzweifeltes Lachen, ein leerer Blick, Tränen: An kleinen Gesten merkt man, dass auf den Philippinen nach dem Taifun nichts mehr ist wie es war. Tod, Elend, Zerstörung – darüber berichtet der Tagesspiegel nicht nur, wir wollen auch etwas tun. So haben wir die Weihnachtsspendenaktion „Menschen helfen!“ wegen der Taifun-Katastrophe vorgezogen und bitten seit Anfang November zusätzlich zu den Hilfen für unsere Brandenburger und Berliner Projekte um Unterstützung für die Opfer auf den Inseln der Philippinen. Die Spenden gehen im Minutentakt ein. Bis zum Wochenende haben Sie, liebe Leser, bereits fast 257 000 Euro überwiesen. Das ist eine enorme Summe, und wir danken herzlich im Namen des „Bündnis Entwicklung Hilft“, mit dem wir den Wiederaufbau in der Katastrophenregion unterstützen.

Mit dem Bündnis von inzwischen sieben nachhaltig wirkenden Organisationen hat der Tagesspiegel-Spendenverein bereits bei seiner Hilfsaktion nach dem Erdbeben in Haiti kooperiert. Derzeit laufen etliche umfassende Nothilfemaßnahmen auf den Philippinen, sagt Pressesprecherin Nina Brodbeck. Geschäftsführer Peter Mucke dankt den Leserinnen und Lesern des Tagesspiegels, „das Hilfebündnis freut sich über die einzigartige enge und konstante Kooperation“.

Die Nothilfemaßnahmen laufen bereits erfolgreich, und nun werden für den Wiederaufbau dringend Gelder benötigt. Es hat sich auch schon gezeigt, wie die Spenden möglichst sinnvoll, effektiv und nachhaltig eingesetzt werden können. Nach dem derzeitigen Stand soll ein Teil der Spenden der Deutschen Welthungerhilfe zugute kommen, die die Ernährung der Bevölkerung langfristig sichern will – es sind ja alle Ernten ausgefallen, die Böden versalzen. Gemeinsam mit der Kindernothilfe möchten wir auch dabei helfen, Kitas und Schulen wiederaufzubauen – ein regelmäßiger Tagesablauf und die Bildung sind nach einer solchen Katastrophe zum Weiterleben besonders wichtig. Zudem hat das Bündnis die Christoffel-Blindenmission vorgeschlagen, die sich überkonfessionell um die vielen nun Schwerverletzen, Amputierten und andere Behinderten kümmert. So soll eine Werkstatt wieder aufgebaut werden, in der Menschen mit Behinderungen den Lebensunterhalt für ihre Familien verdienen können.

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