Berlin : Tagestip

In Halle 11.2 geht es französisch zu - überwiegend jedenfalls.Weine und Baguettes, französische Salami und natürlich Austern.Diese grauen Muscheln mit ihrem glibberigen Innern sind nicht jedermanns Sache."Die Meinungen zu Austern sind sehr gespalten", sagt die junge Frau am Stand "Les Parcs Saint Kerber".Dabei würden oft diejenigen sich schütteln, die noch nie Austern gekostet hätten."Dabei sollten sie unsere Austern erstmal kosten", rät sie.Zugegeben: Der erste Austern-Schlürfer kostet Überwindung.Aber er ist auch ein interessantes Erlebnis.Für die einen ist es eine wahre Gaumenfreude, den anderen scheint es, als würden sie freiwillig einen Schluck Nordseewasser trinken.

Zwei Sorten Austern werden hier angeboten.Die eine mit mit Namen "Belon", sehr jodhaltig, mit festerem Fleisch und geschmacksintensiv.Eine Auster kostet sechs Mark.Die andere heißt "Fines de Claires", ist weicher, hat einen dezenteren Geschmack und ist für drei Mark zu haben.Für Anfänger empfiehlt sich eher diese Auster, um sich zunächst an den Geschmack zu gewöhnen.Beide Muschelarten kommen aus der Bretagne.Wem das pure Austernfleisch so gar nicht munden mag, der kann es mit einem Schuß Essig mit Schalottenstückchen probieren.Das neutralisiert den doch strengen Salzgeschmack der Austern-Innerei auf ein erträgliches Maß.Besser noch, rät die Austernexpertin, sei ein Gläschen Weißwein oder Champagner.Der Gourmet wird bestätigen, daß die Muscheln erst dann so richtig lecker schmecken.

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