Berlin : Taucher suchen nach krankem 17-Jährigen

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Gestern hat die Polizei mit Tauchern in einem Tümpel in Buch nach dem 17-jährigen Vermissten Ulrich H. gesucht. Wie berichtet, war der an Blutkrebs erkrankte Jugendliche am vergangenen Mittwochabend von der Leukämie-Station des Klinikums Buch geflüchtet. Er soll depressiv sein. Die Polizei schließt nicht aus, dass er sich umgebracht hat. In einer Textnachricht hatte er seinen Eltern und seiner Freundin einen Suizid angedeutet.

„Wir haben am Mittwochvormittag einen etwa vier Hektar großen Tümpel mit zwei Tauchern nach dem Jungen abgesucht“, sagte eine Polizeisprecherin. Dieser Tümpel sowie zwei weitere, kleinere, seien „der letzte Strohhalm, der uns noch bleibt“, hieß es. Doch die Suche gestalte sich sehr schwierig, da auf dem zugefrorenen Teich eine Eisdecke liegt, die erst aufgebrochen werden müsse. „Zudem ist die Sicht unter Wasser sehr schlecht, weil alles sehr morastig ist.“ Am heutigen Mittwoch soll die Suche mit den Polizeitauchern weitergeführt werden.

Kurz nach seinem Verschwinden hatte das Klinik-Personal die Polizei informiert. Die hatte noch in der Nacht mit zahlreichen Beamten und einer Hundestaffel das Gelände rund um das Krankenhaus und den Schlosspark durchkämmt. Wer Hinweise zu dem Vermissten hat, kann sich bei der Polizei unter der Rufnummer 4664 171 100 melden. tabu

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