Temperaturen : Berlin stellt neuen Wärmerekord auf

Das Tief "Chanel" beschert Berlin den wärmsten 10. November seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Doch spätestens ab Mittwoch müssen wir uns wieder wärmer anziehen.

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Milder Herbst in Berlin. Kein Wetter für T-Shirts, aber die Zeit der warmen Mäntel lässt noch auf sich warten. -Foto: ddp

Berlin In Berlin ist am Montag mit 15,2 Grad ein neuer Wärmerekord erreicht worden. Der wärmste Ort Brandenburgs war Baruth mit 15,8 Grad, wie Meteorologin Alexandra Mittermeier vom privaten Wetterdienst Meteo Gruppe Deutschland sagte. Den bislang wärmsten 10. November hat Berlin mit 15,0 Grad Celsius im Jahr 1982 erlebt. In Brandenburg reichten die Messergebnisse nicht weit genug zurück, um von einem Rekord sprechen zu können, sagte die Meteorologin.

Der kälteste 10. November seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor rund 100 Jahren wurde in der Region mit minus fünf Grad im Jahr 1919 registriert. Normal sind für diese Jahreszeit etwa sieben Grad. Für die derzeit milden Temperaturen ist Tief "Chanel" verantwortlich.

Auch in anderen Teilen Deutschlands sorgt das Tief "Chanel" für rekordverdächtig milde Temperaturen: In den südlichen und östlichen Landesteilen herrschte am Montag "fast Biergartenwetter", wie Meteorologe Jens Hoffmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach sagte. Bundesweit gebe es kaum einen Ort mit einstelligen Temperaturen. Normal wären für die erste Novemberhälfte Tageshöchstwerte zwischen sechs und zehn Grad Celsius.

Die milden Temperaturen verabschieden sich aber bald, nur am Dienstag werden noch Höchstwerte von bis 15 Grad erwartet. Ein Tief macht sich ab spätestens Donnerstag breit und sorgt für kaltes Wetter mit Temperaturen von vier bis zehn Grad. Ab Mittwoch fällt die Schneefallgrenze zudem im Süden Deutschlands auf unter 1000 Meter. (ho/ddp)

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