Temposünder in Berlin : A113: Zwei Drittel rasen durch die Baustelle

Die Kontrollen der Polizei zeigen erschreckende Zahlen. Die Sanktionen scheinen Temposünder nicht abzuschrecken.

Polizeikommissar Dieter Gottschalk zeigt in Berlin ein Riegl-Laser-Geschwindigkeitsmessgerät FG21-P der Polizei.
Polizeikommissar Dieter Gottschalk zeigt in Berlin ein Riegl-Laser-Geschwindigkeitsmessgerät FG21-P der Polizei.Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Auf der A 113 wird gebaut – und gerast. Die Autobahnpolizei kontrollierte in der Nacht zu Sonnabend, ob das Tempolimit von 40 in der Baustelle eingehalten wird. Etwa zwei Drittel der Autofahrer taten das nicht. Von 321 Autos waren 194 zu schnell. Spitzenreiter war ein BMW-Fahrer, der mit vorwerfbarem Tempo 96 gestoppt wurde. Ihn erwarten ein Bußgeld von mindestens 280 Euro, zwei Punkte in Flensburg und zwei Monate Fahrverbot. Insgesamt können sich 28 Fahrzeugführer auf ein Fahrverbot einstellen, teilte die Polizei mit. Der Blitzer war von 0.50 Uhr bis 2.30 Uhr aufgestellt.

Eine Kontrolle hatte es bereits Anfang der Woche auf der A113 gegeben. Dabei war knapp die Hälfte der Autofahrer zu schnell gewesen. Auch in dieser Nacht hatte das Spitzentempo bei 97 gelegen. Zwischen den Anschlussstellen Späthstraße und Adlershof wird bis Anfang September die Fahrbahn saniert.

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