Terrorrisko BER? : Initiative will zu Flugzeug-Anschlägen informieren

Die "Friedrichshagener Bürgerinitiative" gegen den Flughafen BER überrascht mit einer Presse-Einladung zum Thema Terrorismus.

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Seit 2011 haben Mitglieder der Friedrichshagener Bürgerinitiative inzwischen mehr als 250 Mal gegen den BER protestiert. Foto: dpa
Seit 2011 haben Mitglieder der Friedrichshagener Bürgerinitiative inzwischen mehr als 250 Mal gegen den BER protestiert.Foto: dpa

Die Friedrichshagener Bürgerinitiative (FBI) ist bisher nicht durch besondere Anfälligkeit für Verschwörungstheorien und Krawall aufgefallen, sondern hat sich seit Jahren als ernsthafte Protestbewegung von Bürgern speziell gegen die sogenannte Müggelseeroute profiliert, die erst kurz vor der geplatzten

Eröffnung des BER 2011 publik wurde. Auf dieser Route sollen Flugzeuge vom BER nach dem Start Richtung Osten links, also nordwärts abbiegen, was zu einer enormen Lärmbelastung rund um den Müggelsee führen würde – in einer Region, die sich vor zusätzlichem Fluglärm sicher wähnte.

Jetzt lädt die Initiative zu einer Pressekonferenz unter dem Titel: „Terrorrisiko BER – naiv oder einfach nur leichtsinnig?“ Nächsten Mittwoch soll es um „flugzeuggeführte Anschläge“ gehen – und darum, ob und wie dieses Risiko am BER berücksichtigt worden ist, welche Schutzmöglichkeiten es gebe, ob die Sicherheitszonen ausreichen. Dabei soll auch auf die Rechtsprechung sowie in andere Staaten geschaut werden. Woher die FBI ihre Expertise dazu hat, war vorab nicht zu erfahren. Eine Tagesspiegel-Anfrage bei der Initiative blieb am Donnerstag unbeantwortet.

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