Berlin : Theater und Oper sind an der Spree relativ billig - Noch mehr Vergleichszahlen

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Die Eintrittspreise für die Berliner Opern- und Theaterhäuser sind im internationalen Vergleich relativ niedrig. Wie berichtet, hat der Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen angeregt, die Preise anzuheben.

In den Metropolen sind Eintrittspreise von mehreren hundert Mark für Premieren gang und gäbe. Das Londoner Royal Opera House im Covent Garden verlangt für Plätze in den vorderen Reihen bis zu 490 Mark. Die Wiener Staatsoper und das Züricher Opernhaus verlangen 330 bzw. 350 Mark. Gleichauf liegt Berlin mit der Opéra National in Paris und der English National Opera im London. Wer kulturelle Hochgenüsse in diesen Opernhäusern erleben will, muss rund 200 Mark berappen, und zahlt damit ähnlich viel wie in der Deutschen Oper und der Staatsoper Unter den Linden. Hier ein ausführlicher Vergleich der Berliner mit nationalen und internationalen Bühnen.

Deutsche Oper: 17 bis 200 DM.

Berliner Ensemble: zehn bis 60 DM.

Deutsches Theater: neun bis 58 DM

Deutsches Theater - Kammerspiele: 15 bis 35 DM.

Komische Oper: 16 bis 99 DM.

Maxim-Gorki-Theater: 28 bis 56 DM.

Staatsoper Unter den Linden: zehn bis 200 DM.

Theater des Westens: 32 bis 118 DM.

Volksbühne: 20 bis 30 DM.

Opéra National de Paris: 8,90 bis 199,70 DM.

Covent Garden, London: Theater 39,30 bis 106,40 DM; English National Opera 16,30 bis 212,90 DM; Royal Opera House 19,60 bis 491,30 DM.

Burgtheater, Wien: 5,70 bis 85,70 DM.

Wiener Staatsoper: 4,30 bis 350 DM.

Volksoper Wien: 2,90 bis 128,60 DM.

Teatro Regio, Turin: 20,20 bis 252,50 DM.

Metropolitan Opera: 51,20 bis 563,90 DM.

Opernhaus Zürich: 24,70 bis 333,80 DM.

Semperoper, Dresden: sechs bis 140 DM.

Oper Frankfurt: 20 bis 135 DM.

Hamburgische Staatsoper: 8 bis 150 DM.

Bayerische Staatsoper, München: sieben bis 372 DM.

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