Berlin : Theodor Heuss

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Berlin sah der Ur-Schwabe Theodor Heuss immer als zweite Heimat an. Hier studierte er und heiratete kurz nach der Promotion 1905. Damals bezog er zum ersten Mal ein Haus in der Koenigsallee: Nummer sechs, für drei Jahre. Es folgten Umzüge unter anderem nach Heilbronn, Friedenau, Lichterfelde, bevor er in den fünfziger Jahren in die Koenigsallee zurückkehrte. 1949 war er zum ersten Bundespräsidenten der Republik gewählt worden. Wie er seine Freizeit im Garten der Villa gestaltete, ist nicht überliefert, dafür eine Anekdote aus Heilbronn: Kurz nach Kriegsende klopfte er vor dem Haus einen Teppich aus – in Turnhose und Unterhemd. Da überbrachte ihm ein amerikanischer Soldat den Beschluss, er solle Kultusminister in Baden-Württemberg werden. dma

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