Berlin : Tief Susanne brachte wieder Sturm und Regen

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Das Tief Susanne hat Berlin gestern wieder Sturm bis Windstärke zehn gebracht. Die Feuerwehr musste zwischen 6 Uhr früh und 15 Uhr 41 mal wegen Sturmschäden ausrücken. In 30 Fällen betraf es Bäume, die umstürzten oder umzustürzten drohten, bei 11 Einsätzen mussten die Einsatzkräfte lose Bauteile oder losgerissene Werbetafeln sichern, teilte ein Feuerwehrsprecher mit. An der Skalitzer Straße in Kreuzberg stürzte eine Pappel um und beschädigte mehrere Autos. Mit dem Sturm kamen auch starke Regenfälle: In Buch fielen nach Auskunft des Wetterdienstes Meteomedia bis zu 10 Litern pro Minute.

Das Sturmtief "Susanne" verabschiedete sich allerdings gestern noch aus Berlin und zog weiter Richtung Osten. Es machte Platz für ein Hochdruckgebiet, das die Meteorologen "Dimitri" tauften. Es bringt zwar trockenes und sonniges, aber auch deutlich kälteres Wetter. Nachts werden die Temperaturen wieder unter die Null-Grad-Grenze sinken, sagen die Wetterfrösche voraus. Das letzte Mal hatten sie in der Nacht vom 17. auf den 18. Januar Temperaturen unter dem Gefrierpunkt registriert. Obwohl der Februar erst 12 Tage alt ist, hat er schon vier Temperaturrekorde gebrochen. Am 2., 3., 5. und 9. Februar war es mit Temperaturen zwischen 17 und 13 Grad so warm, wie seit 100 Jahren nicht. Gestern wurde die Rekordtemperatur von 1925 mit 15 Grad um 2 Grad verfehlt. Normal wäre für Mitte Februar eine Durchschnittstemperatur von 2 Grad.

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