Berlin : Tiergarten: Senat prüft neue Routen für die Love Parade

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Die Love-Parade-Route durch den Tiergarten wird von den beteiligten Senatsbehörden erneut überprüft. Bei einer internen Beratung diskutierten Beamte jetzt Alternativen. Nach den Worten eines Teilnehmers dürfte die Planung "am Ende doch wieder auf den Tiergarten hinauslaufen".

Dort beschädigten die rund eine Million Raver am 21. Juli Sträucher, Hecken und Bäume im Wert von rund 73 000 Mark. Leider könne es "kaum Abhilfe durch Neuanpflanzungen" geben, meint der Baustadtrat von Mitte, Dirk Lamprecht (CDU). Durch das Laub des dichten Baumbestands falle für neue Pflanzen nur wenig Licht zum Wachsen. Weitere 12 000 Mark koste die Schadensbeseitigung entlang der Parade-Strecke, wo unter anderem Gehwegplatten herausgerissen und Poller demoliert wurden.

Der Charlottenburg-Wilmersdorfer Wirtschaftsstadtrat Klaus-Dieter Gröhler (CDU) sprach sich gestern gegen eine mögliche neue Route zwischen Theodor-Heuss- und Ernst-Reuter-Platz aus. Diese Alternative sei schon für dieses Jahr "in der engeren Wahl" gewesen, führe aber durch ein Wohngebiet. Dazu kämen technische Probleme. Beide Plätze böten nicht genug Platz für die Abschlussparty, die bisher an der Siegessäule stattfand. Außerdem würden Brücken entlang der Strecke überlastet.

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