Berlin : Tierquälerei: Grausiger Fund im Wald

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Am Oberjägerweg im Spandauer Forst haben Polizisten einen Fund grausamer Tierquälerei entdeckt. Neben einem Brennholzstapel stand ein mit Lumpen abgedeckter Käfig. Darin lagen drei Kaninchen in ihrem Kot. Zwei waren mit gebrochenen Augen bis aufs Skelett abgemagert - tot. Das dritte Tier lebte noch, zitterte kraftlos. Die Polizisten trugen den Fund zum Tierheim Lankwitz.

Die gefangen ausgesetzten Tiere konnten nicht rechtzeitig entdeckt werden, weil die Lumpenumhüllung den flüchtigen Blick von Spaziergängern oder Läufern nicht stutzig machte. So kam die Kreatur, stumm von ihrer Natur aus, erbärmlich um oder litt wie das dritte Tier. Verhungert und verdurstet.

Es vergeht keine Woche, ohne dass der Tierschutzverein Beispiele schlimmster Quälereien bekannt gibt. So ist ein Dobermann erschlagen, verschnürt und von der Schulenburgbrücke in die Havel geworfen worden. Ein Pitbull sollte - ganz in der Nähe - mit einem Stahlseil an einen Gullydeckel gebunden und in die Havel geworfen worden werden.

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