Tipps für den dritten Advent : Auf den Weihnachtsmarkt? Ja, schon - aber auf welchen?

Dieser Sonntag ist schon der dritte Advent, und wer noch nicht auf einem der zahlreichen Berliner Weihnachtsmärkte war, für den folgt hier noch mal eine kleine Auswahl.

von
Kinder, ist das schön, Jahr für Jahr. Der Markt vor dem Schloss Charlottenburg.
Kinder, ist das schön, Jahr für Jahr. Der Markt vor dem Schloss Charlottenburg.Archivfoto: dpa

ROMANTISCH

Zu den Klassikern gehören der nostalgische Weihnachtsmarkt am Opernpalais Unter den Linden und der Markt am Schloss Charlottenburg, auf dem auch der Tagesspiegel mit einem Zelt vertreten ist. Unter den Linden gibt es mehr als 150 Marktstände und Karussells, das Ganze wirkt trotzdem kuschelig. Am Sonntag öffnet der Markt von 11 bis 21.30 Uhr. In Charlottenburg gibt es die größte Weihnachtskrippe Berlins zu sehen – so am heutigen Sonntag von 12 bis 22 Uhr. Auch unter der Woche sind alle Märkte ab mittags offen.

Ein Ausblick auf das letzte Adventswochenende: Dann öffnet auf dem historischen Gutshof Britz der mittelalterliche Weihnachtsmarkt.

RUMMELIG

Mit Hüttengaudi und Riesenrad erinnert der Weihnachtsmarkt zwischen Jannowitzbrücke und Alexanderplatz eher an einen Rummelplatz (Foto unten). Er lockt mit dem weltweit höchsten Fahrgeschäft „Boostermaxx“, bei dem Fahrgäste innerhalb von drei Sekunden auf 100 km/h beschleunigt werden, und mit weiteren Attraktionen vor allem für Besitzer von Stahlnerven. Besinnlichkeit sollte man hier nicht suchen. Weniger rummelig, aber auch mit Riesenrad und vor allem der Eisbahn um den Neptunbrunnen lockt der Weihnachtsmarkt am Roten Rathaus. Beide geöffnet 12 bis 22 Uhr.

Berlins schönste Weihnachtsmärkte
Der Klassische. Ein Nikolaus mit echten Rentieren, eine Weihnachtskrippe mit lebensgroßen Holzfiguren und natürlich die Kulisse des angeleuchteten barocken Schlossgebäudes verleihen dem Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg eine besondere Stimmung. Auf Rummel und Dauerbeschallung wird bewusst verzichtet, stattdessen gibt es bei 250 Anbietern Kunsthandwerk und Leckereien. Auch in diesem Jahr verkauft der Tagesspiegel wieder im goldenen Weihnachtszelt Produkte aus dem Shop. Für Kinder gibt es einen eigenen Bereich vor der Kleinen Orangerie, wo es weder Verkaufsbuden noch Stände mit Alkohol gibt, dafür aber Pferdekarussell, Riesenrad, Luftschaukel und Miniachterbahn.  23.11.–26.12., Montag bis Donnerstag 14 bis 22 Uhr, Freitag bis Sonntag 12–22 Uhr, Weihnachtsfeiertage 12–20 Uhr, Heiligabend geschlossen. Eintritt frei.Alles rund um Weihnachten - vom Glühweinrezept bis zum Geschenktipp - finden Sie auf unserer Sonderseite unter: weihnachten.tagesspiegel.deAlle Bilder anzeigen
1 von 9Foto: dpa
23.11.2015 14:27Der Klassische. Ein Nikolaus mit echten Rentieren, eine Weihnachtskrippe mit lebensgroßen Holzfiguren und natürlich die Kulisse...

ALTERNATIV

Wer das Besondere sucht, hat in Berlin sicher bessere Karten als anderswo. Nur am heutigen Sonntag von 12 bis 20 Uhr lädt man im Postbahnhof am Ostbahnhof zum Holy Shit Shopping, danach zieht der Markt in die nächste Stadt. Etwa 150 Designer bieten eine wilde Mischung an, mit Mode, Grafik, Schmuck, Wohnaccessoires, Kleinmöbeln und Kunst. Eintritt 4 Euro. Ökologisch korrekt geht es auf dem Kollwitzplatz zu. Von 12 bis 18 Uhr bieten 60 Aussteller das Gegenmodell zum totalen Konsumrausch. Ähnlich öko-gemütlich der Markt auf dem Koppenplatz in Mitte, Sonntag 11 bis 19 Uhr.

Eine große Übersicht finden Sie unter diesem Tagesspiegel-Link.

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

1 Kommentar

Neuester Kommentar