Tipps für den Herbst : Heißes Herz, heißer Herbst

Dunkel und kalt - so kennen wir den Herbst in Berlin. Hier die Gegenmittel, um doch Freude an der nasskalten Jahreszeit zu finden.

Hannah Hauer
Groß und Klein vergnügen sich beim Drachensteigen.
Groß und Klein vergnügen sich beim Drachensteigen.Foto: Michael Kappeler/dpa

1.) Für diejenigen, denen der Flohmarkt am Mauerpark zu kalt ist, um gemütlich nach altmodischen Schätzen zu kramen, bietet der Treptower Hallentrödelmarkt die perfekte Alternative. Von alten Elektronikartikel, über Möbel, Räder bis hin zu Kunstartikeln gibt es alles zu kaufen.

Arena, Eichenstraße 4, Treptow, So 10-16 Uhr

2.) Licht an in der Dunkelheit: Die Lichterfeste „Berlin leuchtet“ und „Festival of Lights“ (beide noch bis 18. Oktober) lassen Berlins Sehenswürdigkeiten bei Dunkelheit erstrahlen – besonders schön abends vom Schiff aus zu sehen.

Stern- und Kreisschifffahrt, Jannowitzbrücke, 18.30/19 Uhr, zwei Std., 15/22 Euro

3.) Keine Lust mehr auf Bratwurst? Die Sommergrillsaison ist beendet, das kalte Wetter ist perfekt für einen geselligen Fondueabend – egal ob Käse-, Fleisch- oder Schokoladenfondue.

Feuer und Flamme, Comeniusplatz 1, Friedrichshain, tgl. geöffnet, ab 14,90 Euro
Ars Vini, Sredzkistraße 27, Prenzlauer Berg, tgl. geöffnet, ab 15,90 Euro
Bergendahls, Gardeschützenweg 139, Lichterfelde, tgl. geöffnet, ab 16,50 Euro

4.) Der heiße Sommer ist vorbei, dann ab in die Sauna. Dafür muss man aber nicht erst bis ins Umland fahren. Schwitzen kann man auch im "Vabali Premium Spa" nahe Hauptbahnhof.

Vabali Premium Spa, Seydlitzstraße 6, Moabit, tgl. 10-24 Uhr, Tageskarte: 31 Euro

5.) Pilzgerichte schmecken am besten, wenn die Pilze selbst gesammelt wurden. Dafür muss man gar nicht lange fahren. Beliebt ist der Grunewald. Dort lässt sich die Suchaktion leicht mit einem Ausflug zum Grunewaldturm verbinden, von dem man eine fantastische Aussicht hat. Auch schön: Drachensteigen auf dem Drachenberg (neben dem Teufelsberg).

Grunewaldturm, Havelchaussee, Grunewald, tgl. 10-22 Uhr

6.) Sonntag ist „Tatort“-Tag: Viele Kneipen laden zum Public-Viewing mit Freunden bei regionalem Essen, russischem Vodka und Großbildleinwand. Um einen der heißbegehrten Plätze zu ergattern, lieber schon etwas früher kommen (mehr zum aktuellen Tatort hier).

Volksbar, Rosa-Luxemburg-Straße 39, Mitte
Jelänger Jelieber, Kaskelstraße 49, Rummelsburg
Kvartira No. 62, Lübbener Straße 18, Kreuzberg

7.) Wer den echten Winter und den Schnee nicht mehr erwarten kann, kann sich schon jetzt die Kufe unter die Füße schnallen und Pirouetten auf dem Eis drehen. Die Eislaufsaison hat begonnen.

Sportforum Hohenschönhausen, Konrad-Wolf-Straße 39, Hohenschönhausen, tgl. geöffnet, 3,30/1,60 Euro
Eisstadion Neukölln, Oderstraße 192, Neukölln, tgl. geöffnet, 3,30/1,60 Euro
Horst-Dohm-Eisstadion Wilmersdorf, Fritz-Wildung-Straße 9, Wilmersdorf, 3,30/1,60 Euro

8.) Was wärmt? Bewegung! Clärchens Ballhaus lädt jeden Tag zum Tanz: Montags wird es bei Salsa-Rhythmen heiß im Ballsaal; dienstags geht es bei Argentinischem Tango romantisch zu; am Mittwoch swingt man im Stile der 20er Jahre und am Donnerstag kann man zu Cha-Cha-Cha,Walzer und Co. tanzen. Für Anfänger gibt es Einsteiger-Tanzkurse.

Clärchens Ballhaus, Auguststraße 24, Mitte, tgl. geöffnet, freier Eintritt (Fr+Sa 5 Euro)

9.) Kuschelig warm wird es in Restaurants – mit Kaminen. Pünktlich zur nasskalten Jahreszeit lodert in einigen Speiselokalen schon das Kaminfeuer.

Chalet Suisse, Im Jagen 5, Steglitz
Café am Neuen See, Lichtensteinallee 2, Tiergarten
Restaurant Schneeweiß, Simplonstraße 16, Friedrichshain

Reife Kastanien hängen an einem Baum.
Reife Kastanien hängen an einem Baum.Foto: Patrick Pleul/dpa

10.) Jetzt werden Kastanien gesammelt. Wer sich einstimmen will, spaziert durch die Kastanienallee (siebenmal in Berlin) oder geht ins Lokal „Kastanie“ – seit 39 Jahren in der Schlossstraße 22, am Schloss Charlottenburg.


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