Tipps für die Zeit zwischen den Jahren : Schätze, Sterne, Schlittschuhlaufen

Die Gans ist verspeist und es juckt in den Fingern. Was Sie in den kommenden Tage unternehmen können? Das Angebot ist groß.

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Alles ist erleuchtet. Das Lichtermeer des "Christmas Garden" im Botanischen Garten ist auch nach Weihnachten einen Besuch wert.
Alles ist erleuchtet. Das Lichtermeer des "Christmas Garden" im Botanischen Garten ist auch nach Weihnachten einen Besuch wert.Foto: dpa

Weihnachten verlängern

Von Glitzer, Glöckchen und leuchtenden Tannen können Sie nicht genug kriegen? Dann schnell noch mal auf den Weihnachtsmarkt. Auf dem Gendarmenmarkt etwa kann man bis zum 31. Dezember durch Budengassen schlendern und in geheizten Zelten Gänsekeule essen. Der Potsdamer Platz lädt bis zum 1. Januar in der „Winterwelt“ ein zum Rodeln, Eisstockschießen und Schlittschuhlaufen. Der Weihnachtsmarkt am Roten Rathaus mit Riesenrad und Altberliner Marktgasse bleibt bis zum 29. Dezember geöffnet. Und auch die Schausteller des Weihnachtsmarktes am Breitscheidplatz wollen bis 1. Januar bleiben.

Mehr Weihnachtsromantik gibt es im Botanischen Garten in Lichterfelde, denn der verwandelt sich in den Abendstunden in den bunt leuchtenden „Christmas Garden“. Bäume, Büsche und Gebäude erstrahlen in allen Farben. Lichterketten und 3D-Figuren erschaffen eine tolle Atmosphäre beim abendlichen Spaziergang durch den Park. Das kommt an beim Publikum, deswegen wurde der „Christmas Garden“ auch bis zum 8. Januar verlängert.

Öffnungszeiten jeweils 17–23 Uhr (letzter Einlass 22 Uhr). Silvester geschlossen. Tickets: 17 Euro, erm. 14,50 Euro - auch online unter christmas-garden.de

Barbarenschatz und großer Tanz

Im Neuen Museum ist seit dem 20. Dezember ein sagenhafter Schatz zu sehen, der „Barbarenschatz von Neupotz“, der im dritten Jahrhundert n. Chr. im Rhein versunken ist. Eiserne Werkzeuge und Wagenteile, Vorhängeschlösser und Fußfesseln, Bronzekessel und Silbergeschirr werden nun im Bacchussaal neben dem „Xantener Knaben“ ausgestellt, der berühmten römischen Bronzestatue, die Fischer im 19. Jahrhundert ebenfalls im Rhein gefunden haben.

Täglich 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, Besuchereingang in der Bodestraße, Mitte. Tickets: 12 Euro, erm. 6 Euro. Infos unter www.smb.museum

Im Martin-Gropius-Bau ist noch bis zum 9. Januar die Ausstellung „Pina Bausch und das Tanztheater“ zu sehen und bis zum 8. Januar die Ausstellung des British Museums über Deutschland, mit Werken von Albrecht Dürer bis Gerhard Richter. Interaktiv geht es bei der ebenfalls im Gropiusbau zu sehenden Schau „Ultra. Gestaltung schafft Wissen“ zu, bei der sich Besucher in die Rolle von Wissenschaftlern begeben können und in Installationen mitbeobachten, analysieren und gestalten können.

Bis zum 8. Januar. Mi bis Mo, 10 bis 19 Uhr, am 31. Dezember geschlossen. Niederkirchnerstraße 7, Kreuzberg. Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 6,50 Euro. Infos unter berlinerfestspiele.de

Kinder begeistern

Eltern dürfen auch mit ins Labyrinth-Kindermuseum im Wedding. Dort läuft die Ausstellung „Kinder machen Stadt“, und das heißt, Kinder werden zu Stadtplanern, es wird gebaut, gebastelt und gegärtnert. Jetzt im Dezember gibt es als Bonus Märchenlesestunden und -spiele.

27. bis 30. Dezember, 9 bis 18 Uhr, Osloer Str. 12, Wedding. Infos unter labyrinth-kindermusuem.de

Sterne und Geschichten

Wie wäre es mit einem Ausflug ins Weltall? Im Zeiss-Großplanetarium in Prenzlauer Berg kann man sich die „Sterne über Berlin“ in einer 360-Grad-Schau erklären lassen (u.a. 28. Dezember, 20 Uhr und 29. Dezember, 14 Uhr). Kleine Kinder kommen beim Familienprogramm auf ihre Kosten, zum Beispiel bei der Geschichte von „Lars, dem kleinen Eisbären“ (zum Beispiel am 29. Dezember um 10.30 Uhr). Für Kinder ab acht Jahren gibt es am 30. Dezember die Geschichte „Die Drei Fragezeichen und das kalte Auge“ (18 Uhr).

Prenzlauer Allee 80, Prenzlauer Berg. Alle Infos hier.

Körper trainieren

Wie wäre es mit etwas Bewegung? Austoben kann man sich hervorragend in einer Trampolinhalle, etwa im „Sprungraum“ in Tempelhof oder im „Jump Berlin“ in Reinickendorf. Eine Stunde Herumhüpfen gibt es ab 13 Euro. Wer es winterlicher mag, geht Schlittschuhlaufen.

Eisbahn Lankwitz 10 bis 18 Uhr (31. Dezember 12 bis 16, 1. Januar 12 bis 18 Uhr)

Tiere gucken

Auch wenn das Eisbärbaby im Tierpark Friedrichsfelde wohl erst in ein paar Monaten für das Publikum zu sehen ist: Die anderen Tiere sind auch niedlich und einen Besuch wert. Das gilt natürlich auch für den Zoo. Wer dort auf eigene Faust eine Rallye machen will, kann sich auf der Webseite www.zoo-berlin.de Aufgabenblätter herunterladen.

Öffnungszeiten Zoo und Tierpark 9 bis 16.30 Uhr

Party machen

Es reicht Ihnen jetzt so langsam mit der Besinnlichkeit? Die besten Partys gibt es sowieso schon vor Silvester. Im Grünen Salon in der Volksbühne in Mitte wird am 30. Dezember beim „Rock Steady Ballroom und der Downtown Soulville“ Soul und Reggae aufgelegt, los geht’s ab 23 Uhr. In der Hafenbar in der Karl-Liebknecht-Straße steigt ebenfalls am Freitag bereits ab 21 Uhr die „Schlagerparty“.

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