Tipps zu Ostern : Feuer und Flamme

Für Unternehmungslustige gibt es Ostern nur ein Problem: die Qual der Wahl.

LICHT DER WELT

Einerseits bedeutet das Feuer in der Osternacht „Christus als Licht der Welt“, andererseits geht es auf vorchristliche Brandopfer zurück. Im Britzer Garten brennt das Osterfeuer am Sonnabend zwischen 18 und 21 Uhr an der Spiel- und Liegewiese, dazu spielt eine Big Band (www.gruen-berlin.de). Im FEZ an der Wuhlheide wird an allen Ostertagen ein Feuer entfacht, jeweils ab 16.30 Uhr. Außerdem gibt es dort ein Osterprogramm (www.fez-berlin.de). In Frohnau zündet die Freiwillige Feuerwehr am Sonnabend um 16 Uhr auf dem Zeltinger Platz einen Holzstoß an. Auf Schloss Diedersdorf brennt am Sonntag und Montag jeweils um 16 Uhr ein Feuer (www.schlossdiedersdorf.de). Und das „größte Osterfeuer in Berlin“ soll in der Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg lodern – am Sonntag ab 17 Uhr. Ab 22 Uhr wird auf 9 Tanzflächen getanzt, Eintritt 10 Euro. Infos: www.kulturbrauerei-berlin.de

SOUL FÜR DIE QUEEN

Nachdem das Teehaus im Englischen Garten einige Zeit geschlossen war, kann man jetzt wieder essen, trinken und an jedem Wochenende Musik hören: Mit dem Auftritt der US-Funk- und Soul-Sängerin Dvora Davis beginnt am Sonnabend um 21 Uhr eine Konzertreihe in dem Restaurant im Tiergarten, Altonaer Straße 2, Eintritt frei, Informationen im Netz unter www.teehaus-tiergarten.com

SCHÖNER ALS SEIDE

Papageientulpen, gefranste Crispa-Tulpen und 150 andere Sorten sind zurzeit auf dem Gelände der Späth’schen Baumschulen an der Treptower Späthstraße 80 zu sehen. Sonnabend ist von 9-14 Uhr geöffnet, Sonntag und Montag von 10-15 Uhr. Der botanische Garten des Späth- Arboretums ist an allen drei Tagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Infos unter Tel. 639 00 30. Im Britzer Garten sind bei der Schau „Tulipan“ hunderttausend Tulpen zu sehen, jeweils von 9 bis 20 Uhr – zwischen Kalenderplatz und Eingang Massiner Weg. Infos unter www.gruen-berlin.de

LEGENDEN ÜBER KOPFHÖRER

Zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln geht es am Sonnabend quer durch die Geschichte der Filmstadt Babelsberg. Zu den Stationen gehören die Villenkolonie Babelsberg, in der zahlreiche Ufa- Stars wohnten, die Medienstadt und der Filmpark. Dank eines Kopfhörers können die Teilnehmer den Erklärungen des Stadtführers jederzeit folgen. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr die Tourist-Information im Potsdamer Hauptbahnhof. Die Teilnahme kostet einschließlich eines Tagestickets und einer 30-minütigen Führung durch den Filmpark 17 Euro. Anmeldungen und Infos unter 0331/27 55 829, oder www.potsdamtourismus.de

HOPSENDE HASEN

Die Nacht zu Ostermontag gehört den Dragqueens – bei der „EasterBash@ GMF“-Party: Sherry Vine aus New York parodiert Lady Gaga und Kate Perry und tritt gemeinsam mit Super Zandy, Gloria Viagra und Wicked Bunny auf. Der Däne John Eltong und andere DJs legen auf zwei Tanzflächen Pop und Electro auf. Ab 23 Uhr wird im WeekEnd-Club am Alex gefeiert, Eintritt 15 Euro.

DRACHEN STATT EIER

Gleich an fünf Orten in Berlin und Brandenburg wird mit Ritterspielen, Mittelaltermarkt und Gauklerpossen bis Montag gefeiert: Beim 22. Oster-Kloster-Fest in Chorin (9 und 18 Uhr) ist an den drei Tagen der „schönste lebende Drachen der Welt“ zu sehen (Infos unter Tel. 033334 / 42 92 92, www.spielwut.de). Auf der Burg Rabenstein entbrennt jeweils um 12, 15 und 18 Uhr ein Kampf um die Jungfrau Rosemarie (Eintritt 6-9 Euro, Infos www.burgrabenstein.de). Im Innenhof der Zitadelle Spandau schlagen Krieger längst vergangener Zeiten ihr Lager auf (jeweils 10 bis 20 Uhr, Eintritt 5-9 Euro, www.carnica-spectaculi.de). Dieselben Veranstalter haben auch ein „Osterspektakulum“ auf der Burg in Beeskow organisiert, ebenfalls von Sonnabend bis Montag und mit Fakir- und Feuershow. Im Strandbad Lübars, Am Freibad 9, spuckt auch ein Drache Feuer (jeweils ab 10 Uhr, Eintritt 2-5 Euro, Informationen unter www.cocolorus-diaboli.de). dma/ste.

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