Berlin : Tod auf den Gleisen

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SICHERER ALS DIE BAHN

Die tödlichen Unfälle aus den letzten Jahrzehnten könne man an einer Hand abzählen, sagte BVG-Vorstand Thomas Necker gestern. Wesentlich mehr tödliche Unfälle gab es bei der Deutschen Bahn, dort rasten im Bundesgebiet mehrfach Züge in ganze Arbeitertrupps – in den letzten Jahren aber immer seltener.

AUFS GLEIS GEFALLEN

Der 24-jährige Elektriker Jörn B. fällt am 14. Oktober 2004 im Tunnel der U7 nahe Blaschkoallee von einer Leiter – direkt vor einen Zug. Der fuhr wegen Bauarbeiten auf dem „falschen“ Gleis. Bei der BVG hieß es, dass B. gegen die Vorschriften verstieß. Er habe während der Arbeit telefoniert.

VOM ZUG ERFASST

Auf den Ferngleisen im Bahnhof Friedrichstraße wird am 29. Juni 2005 um 2 Uhr der 34 Jahre alte Signalbauer Ramin L. vom Nachtzug nach Warschau erfasst und getötet. Vier Stunden hatte L. mit seinem Trupp bereits gearbeitet, über die Durchfahrzeiten der wenigen Nachtzüge waren sie informiert. Ha

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