TODESFALLE WASSER : Ertrinken kann man im flachsten Becken

ÜBERALL GEFAHREN

Kleinkinder können überall ertrinken, selbst in einer Pfütze oder in der Badewanne, also in nur wenige Zentimeter tiefem Wasser, wenn sie beispielsweise plötzlich mit dem Gesicht hineinfallen. „Kleine Kinder ertrinken zudem leise und unbemerkt. Manche bleiben einfach erstarrt liegen“, sagt ein Arzt.

HÄUFIGE TODESURSACHE

Nach Verkehrsunfällen ist Ertrinken die zweithäufigste Todesursache bei Kindern unter sechs Jahren, sagen Mediziner. Das Statistische Bundesamt nennt bundesweit 351 Ertrunkene für 2007, davon waren zwölf Prozent Kinder unter 14 Jahren. Die DLRG nennt einen deutlich höheren Anteil von verunglückten Kindern.

TÜCKISCHE TEICHE

Zuletzt war Anfang September eine Dreijährige in einem Pool im Berliner Bezirk Dahlem ertrunken. Auch zuvor hatte es vor allem Unglücke in Gartenteichen, Parktümpeln oder privaten Swimmingpools gegeben. Experten empfehlen Pools und Gartenteiche zu umzäunen und Kleinkinder dort nicht unbeaufsichtigt spielen zu lassen.

VIELE NICHTSCHWIMMER

45 Prozent der Kinder können am Ende der 4. Klasse nicht sicher schwimmen. 55 Prozent erwarben das Jugendschwimmabzeichen in Bronze. Diese alarmierenden Ergebnisse einer bundesweiten Studie hatte die DLRG erst vor wenigen Wochen mitgeteilt. Berlin stand nach den Angaben schlechter da als der Durchschnitt. Ha

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