Berlin : „Tolle Kulisse“

Warum sich Drew Barrymore von Berlin inspiriert fühlt

-

Eine Suite im Four Seasons Hotel am Gendarmenmarkt. HollywoodStar Drew Barrymore sitzt am Dienstagmittag auf dem Sofa, bestellt Früchtetee mit Eiswürfeln. Die 29-Jährige wirkt ein bisschen geschafft. Am Vorabend war Premiere für ihren Film „50 erste Dates“.

Sie waren wohl lange unterwegs gestern Abend?

Überhaupt nicht. Die Zeitverschiebung, die ganzen Termine, das schlaucht ganz schön.

Ihren eigenen Film haben Sie bei der Premiere im Sony-Center gar nicht zu Ende geschaut, bei der anschließenden Party haben Sie gefehlt...

...tut mir echt Leid und ist mir auch unangenehm. Aber ich bin um zehn Uhr todmüde ins Bett gefallen.

In letzter Zeit Jahren drehen immer mehr Hollywood-Größen in Berlin. Können Sie sich vorstellen warum?

Berlin hat sich zu einem bedeutenden Drehort entwickelt. Die Leute, mit denen ich in Hollywood so zu tun habe – Schauspieler und Produzenten – sprechen oft über die Stadt. Bei Nachtleben, Architektur und Geschichte haben Sie hier eben einiges zu bieten – es gibt viele tolle Kulissen. Aber ganz ehrlich: Am Ende hängt es vor allem von der Geschichte des Films ab, wo dann gedreht wird.

Sie sind ja selbst auch Produzentin...

Ja, und ganz im Ernst: Als ich am Montag durch Berlin gebummelt bin – durch Ost und West – da sind mir schon wieder so viele Ideen gekommen, worüber man mal einen Film machen könnte.

Zum Beispiel?

Über meine Ideen spreche ich nie, bevor sie umgesetzt sind.

Erst Los Angeles, heute Berlin, morgen Madrid – sie sind viel unterwegs und meistens im Hotel. Wissen Sie eigentlich immer, in welcher Stadt Sie gerade sind?

Das ist tatsächlich manchmal nicht leicht. Aber Berlin kenne ich inzwischen ja schon. Ist schließlich bereits mein fünfter Besuch. Ich mag die Stadt und die Leute – sie sind so direkt und offen.

In Ihrem Film geht es ums erste Rendezvous. Können Sie sich noch an das erste Date in ihrem Leben erinnern?

Ich hab es wirklich vergessen.

Schade.

Ist eben lange her. Ich glaube, ich war echt noch sehr, sehr jung.

Das Gespräch führte Juris Lempfert.

Unter www.tagesspiegel.de/kino verlosen wir 10 mal 2 Freikarten für den Film

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben