Berlin : Tore und Tränen

Auftakt im EM-Club von 11 Freunde & Tagesspiegel

Es war spät, in Moskau schüttete es mächtig und auch am Flutgraben in Kreuzberg war’s bitterkalt. Und trotzdem zog es am Mittwochabend keinen der 200 Gäste nach Hause ins warme Bett. Zu spannend war das, was sich kurz vor Mitternacht auf dem Bildschirm abspielte. Es war das Finale der Champions League zwischen Chelsea London und Manchester United, Elfmeterschießen: Anlauf, Tor, Anlauf, Tor, Anlauf – gehalten. Chelsea hatte verloren. Und als dann auch noch Michael Ballack die Tränen die Wange hinunterkullerten, wurde es im EM-Quartier von „11 Freunde“ und Tagesspiegel ganz still. Ach, Micha, weine nicht.

In zwei Wochen beginnt die EM 2008. Da kam das Finale als erster Test im neuen Quartier ganz gelegen. Freunde aus der Fan-, Kultur- und Sportszene waren geladen, um gemeinsam das Spiel zu gucken. Das Magazin „11 Freunde“ und der Tagesspiegel werden in Kooperation mit dem Stadtmagazin „zitty“ und dem RBB-Radiosender „Fritz“ ab 7. Juni die Spiele im umgebauten Autohaus zeigen. Der Eintritt ist frei. Draußen wurde in dieser Woche der frische Rasen verlegt, nun kommen die Liegestühle und Leinwände. Und auch im Innern des „Fuhrparks“ – der neue Club gehört wie Admiralspalast, Arena oder Badeschiff Falk Walter – legen die Arbeiter jetzt los. Kunstrasen wird ausgerollt, die Halle abgedunkelt und Bildschirme aufgestellt – falls es während der EM doch mal so heftig regnen sollte wie am Mittwoch in Moskau. AG

Das EM-Quartier von „11 Freunde“ und Tagesspiegel liegt an der Puschkinallee, direkt an der Bezirksgrenze zwischen Treptow und Kreuzberg, am „Club der Visionäre“. Vom U-Bahnhof Schlesisches Tor und vom S-Bahnhof Treptower Park sind es jeweils sieben Minuten Fußweg.

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