TORNADOS IN DEUTSCHLAND : Der Süden Brandenburgs ist besonders häufig betroffen

Berichte über Windhosen gab es schon im 15. Jahrhundert – beispielsweise in Sachsen und an der Ostsee.

10. Juli 1968:

Der bekannteste Wirbelsturm in Deutschland ist der Tornado von Pforzheim, der mehr als 2000 Häuser beschädigte und zwei Menschenleben forderte. Er wurde nach der international gebräuchlichen Fujita-Skala in die zweithöchste Stufe F4 mit Windgeschwindigkeiten von 335 Stundenkilometer und mehr eingestuft .

24. Mai 1979:

Erst kürzlich wurde nachgewiesen, dass der Wirbelsturm, der fast genau vor 31 Jahren im Süden Brandenburgs ganz in der Nähe von Mühlberg wütete, ebenfalls ein F-4-Tornado war. Dabei wurden nördlich von Bad Liebenwerda 10,5 Tonnen schwere Mähdrescher durch die Luft gewirbelt und Türen über mehrere Kilometer verfrachtet. Selbst Strommasten aus Beton brachen ab und Bäume in den zerstörten Schneisen zeigten Anzeichen von Entrindung, ein typisches Anzeichen für einen sehr starken Tornado. Mindestens sechs Menschen wurden verletzt.

29. März 2006:

Tödliches Wetterchaos über Norddeutschland: In Hamburg fegte ein Tornado über den Süden der Stadt, zwei Kranführer starben in ihren umgewehten Maschinen, der ganze Stadtteil versank nach Stromausfällen in der Dunkelheit.

18. Januar 2007:

Im Zuge des Orkans Kyrill zog ein Tornado wiederum im Süden Brandenburgs von Elsterwerda nach Lauchhammer, brachte Gebäude zum Einsturz und richtete Millionenschäden an. das

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