TOURISTEN IN BERLIN : Von Krise eine Spur

Fast zehn Millionen Menschen haben im vergangenen Jahr Berlin besucht, mehr als 40 Prozent davon waren aus dem Ausland. Die meisten ausländischen Touristen kamen aus England, den Niederlanden und aus Italien. Die Spanier liegen an vierter Stelle. Dass man trotzdem den Eindruck hat, fast jeder Tourist spreche Spanisch, liegt auch daran, dass Spanier üblicherweise in großen Gruppen reisen und damit schnell zu identifizieren sind. Bald könnten aber weniger spanische Touristen kommen, wegen der Krise. Portugiesen und Griechen reisten im Jahr 2011 bereits viel seltener nach Berlin als in den Vorjahren. Dafür kommen immer mehr Spanier nach Berlin, um hier zu bleiben. Allein im vergangenen Jahr ist die Zahl der in der Stadt lebenden Spanier um ein Viertel angestiegen. Derzeit leben knapp 10 000 Spanier in Berlin. vf

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