Berlin : Träume meistbietend

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Die Artisten des chinesischen Zirkus „Drache“ zeigen ab diesem Mittwoch ihr neues Programm auf dem Festplatz am KurtSchumacher-Damm. Die ursprünglich für vergangene Woche geplante Premiere findet heute Abend um 20 Uhr statt – der Tagesspiegel verlost dreimal zwei Freikarten. Bewerbungen bitte bis heute, 13 Uhr, per E-mail an: stadtleben@tagesspiegel.de. Unbedingt Namen und Telefonnummer angeben. Das in China mehrfach ausgezeichnete Unternehmen ist einer von 20 chinesischen Staatszirkussen und bleibt bis 17. Oktober in Berlin. Das Ensemble verbindet traditionelle Nummern wie die fliegenden Teller oder den Löwentanz mit neu entwickelten Programmen. lvt

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Wiedereröffnung. Das Kreuzberger Restaurant „Le Cochon Bourgeois“ in der Fichtestraße macht am 28. September wieder auf. Das Restaurant von Chefkoch Hannes Behrmann ist sechs Wochen renoviert worden, weil es Ende Juli in Flammen stand. Wahrscheinlich hatte ein Kabelbrand an der Kaffeemaschine das Feuer ausgelöst, die Kripo ermittelt noch. Als „Dankeschön“ für die Geduld seiner Gäste bietet der Chefkoch in der ersten Woche der Wiedereröffnung ein Vier-Gang-Menü inklusive Aperitif und Wein für 58 Euro an. Reservierung unter: 6930101. tabu

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Alltagsimpressionen aus New York zeigt eine Fotoausstellung der Pall-Mall-Foundation, die an diesem Donnerstag um 19 Uhr in den Potsdamer Platz Arkaden eröffnet wird. Die Bilder wurden von jungen Berufseinsteigern gemacht, die mit einem Trainingsprogramm in den USA zu Besuch waren. Die Ausstellung läuft bis 9. Oktober. lvt

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In der Gute-Nacht-Lounge von Beate Wedekind lesen im Rahmen des 4. Internationalen Literaturfestivals im HAU 2, im 1. Stock des ehemaligen Theaters am Halleschen Ufer (Hallesches Ufer 32, Kreuzberg) vom 22. September bis zum 2. Oktober jeweils gegen 22.45 Uhr Prominente ihre liebsten Gute-Nacht-Geschichten vor. Am 26.9. ist Ulla Meinecke dran, am 30.9. Sissi Perlinger und am 2. Oktober bestreitet Nina Hagen das Finale dieser neuen Reihe. Bi

Mancher träumt von einer Fahrt im ICE-Führerstand, von einer kleinen Fernsehrolle oder von einer Kabarettvorstellung in seinem eigenen Wohnzimmer. Solcherlei ließ sich am Montagabend ersteigern. Zum zweiten Mal brachte der Arbeitskreis „Zukunft vererben“ im Rahmen der Aktion „Traumfänger“ fünfzehn nicht käufliche Erlebnisse zur Auktion. 21800 Euro kamen so beim Gala-Abend im Tipi-Zelt zusammen. Das Geld kommt den sieben Stiftungen zugute, die sich im Arbeitskreis „Zukunft vererben“ zusammengeschlossen haben. Dazu zählen die Aktion Sühnezeichen, das Albert Schweitzer Kinderdorf und der Sozialverband VdK Berlin und Brandenburg. Billig waren die Träume nicht. Die Stunde im Flugsimulator der Lufthansa ging für 1400 Euro weg, das Wohnzimmerkabarett mit Dr. Eckhard von Hirschhausen für 2000 Euro. Alles für einen guten Zweck. chr

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