Berlin : Treptow-Köpenick: Bezirk prüft Umzug des Spreeparks

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Der Spreepark soll dauerhaft im Bezirk bleiben: Darüber waren sich die Fraktionen am Mittwochabend in der Bezirksverordnetenversammlung einig. Unterschiedliche Auffassungen gab es aber zum Standort des einzigen Berliner Vergnügungsparks. Während sich PDS und Bündnisgrüne für einen Verbleib im Plänterwald aussprachen, setzten sich SPD und CDU mit ihrem weitergehenden Antrag durch. Demnach soll das Bezirksamt jetzt auch prüfen, ob es möglich ist, den Park auf das ehemalige Gelände des russischen Militärs an der Treskowallee zu verlagern.

Wie berichtet, sieht sich der Spreepark in seiner Existenz bedroht, weil seine Interessen mit denen des Landschaftsschutzes dauerhaft kollidieren. Außerdem fehlen Parkplätze. "In der Wuhlheide gibt es diese Probleme nicht", sagte SPD-Fraktionsvorsitzende Heidrun Meißner. Die öffentliche Verkehrsanbindung sei besser. Spreepark-Betreiber Norbert Witte kündigte an, dem Bezirk in den nächsten vier Wochen eine Machbarkeitsstudie für einen möglichen Umzug an die Treskowallee vorzulegen. Wie berichtet, ist die Finanzierung eines solchen Vorhabens nach wie vor unklar.

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