Treptow-Köpenick : Explosion in betreuter Wohngruppe

In Köpenick kam es in der Nacht zu Sonntag offenbar zu einer Explosion in einer betreuten Wohngruppe. Das Wohnhaus wurde zeitweise geräumt.

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Ein Rettungswagen in Berlin. (Symbolbild)
Ein Rettungswagen in Berlin. (Symbolbild)Foto: picture alliance / Jochen Eckel

Im Haus einer betreuten Wohngruppe in Köpenick hat es in der Nacht zu Sonntag offenbar eine Explosion gegeben. Laut Polizei hörten Mitbewohner in der Wendenschlossstraße gegen 22.30 Uhr einen Knall aus dem Zimmer eines 30-Jährigen, der in der vierten Etage wohnt. Nach eigenen Angaben fanden die Mitbewohner den Mann in seinem verqualmten Zimmer vor, alarmierten die Polizei und hielten ihn fest, bis die Beamten eintrafen.

Dabei beschimpfte der Mann seine Nachbarn und soll sie angebrüllt haben, er werde sie umbringen.

Hinzugerufene Kriminaltechniker stellten Reste von Schwarzpulver sicher, die aus einem Feuerwerkskörper stammen könnten. Das Wohnhaus wurde zeitweise geräumt und die Wendenschlossstraße zwischen Charlotten- und Dorotheenstraße bis 1.20 Uhr komplett gesperrt. Gegen den 30-Jährigen wird wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion ermittelt. Er wurde wieder entlassen.

In dem Haus ist nach Angaben des Betreibers eine Selbsthilfegruppe für ehemals Obdachlose und entlassene Häftlinge untergebracht, die teils in Gruppen und teils einzeln betreut werden.

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