Treptow-Köpenick : Terrier aus 11. Stock geworfen - 1350 Euro Strafe

Wegen Tierquälerei wurde ein 51-Jähriger zu einer Geldstrafe von 1350 Euro verurteilt. Er soll einen Hund aus dem 11. Stock getreten haben.

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Personifikation der Gerechtigkeit: Justitia
Personifikation der Gerechtigkeit: JustitiaFoto: picture alliance / dpa

Für den Tod des Jack-Russell-Terriers „Pepe“ ist nach Überzeugung einer Amtsrichterin ein 51-Jähriger aus Köpenick verantwortlich. Jens L. habe den Hund „genervt gepackt und aus dem Fenster seiner Wohnung im 11. Stock geworfen“. Wegen Tierquälerei und Sachbeschädigung erging eine Strafe von 1350 Euro. Die Tat habe L. angekündigt und danach einem Kumpel erklärt, der Hund habe „fliegen gelernt“.

Jens L. hatte bestritten. Er will in der Tatnacht im Juni 2016 geschlafen haben. Für den Terrier einer Bekannten sei ein damaliger Mitbewohner zuständig gewesen. Der siebenjährige Hund war von der Besitzerin für ein paar Tage in Pflege gegeben worden. Das tote Tier wurde in einer Biomülltonne entdeckt.

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