Berlin : Trump-Tower in Berlin: Donald Trump schaut sich Baulücken an

L.

US-Immobilien-Tycoon Donald Trump schaut sich noch Ende dieses Monats in Berlin Bauplätze für seinen bereits vor einigen Wochen angekündigten Trump-Tower in Berlin an. Es würden verschiedene Standorte begutachtet, bestätigte die Hamburger Marseille-Kliniken AG am Dienstag in Berlin, die Trumps Geschäftspartnerin in Deutschland ist. Vertreter von Trump stellten sich bereits bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vor. Senatsbaudirektor Hans Stimmann habe ihnen die Hochhaus-Entwürfe für den Alexanderplatz vorgestellt und für den Bau eines noch höheren Wolkenkratzers "Mut gemacht", sagte Behördensprecherin Petra Reetz. Höher als der Fernsehturm dürfe hier jedoch nicht gebaut werden. Die Trump-Leute hätten keine genauen Höhenvorstellungen geäußert.

Donald Trump wird sich erstmals bei einem Auslandsprojekt persönlich am Ort engagieren, teilte seine Unternehmensvertretung mit. Seine Baupläne auch für Frankfurt (Main) und Hamburg will er am 27. und 28. Oktober Bundeskanzler Gerhard Schröder und dem Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen vorstellen. Für den Milliardär sei Berlin das "Tor zur neuen Welt". Marseille-Kliniken und Trump hatten kürzlich das Gemeinschaftsunternehmen TD Trump Deutschland AG in Berlin gegründet.

Als Standort für einen Trump-Tower ist neben dem Alexanderplatz auch ein Gelände am Lehrter Bahnhof im Gespräch, für das ein Hochhaus nach Ansicht der Senatsverwaltung "in die Sichtachse passt". Weniger Chancen werden einem Areal am Ostbahnhof und dem "Zoofenster"-Gelände an der Joachimstaler Straße gegeben. C. v.

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