Berlin : Tuareg ohne Schleier

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Denkt man an die Tuareg, dann fällt einem meist der Schleier ein, mit dem sich die Männer des nordafrikanischen Wüstenvolks einmummeln: Nur die Augen gucken raus. Im Gegensatz dazu zeigte sich der Tuareg, der Donnerstagabend im Automobilforum Unter den Linden die Hauptrolle spielte, am Ende absolut hüllenlos. Kein Wunder: Die etwa 1000 geladenen Gäste, darunter Christoph Gottschalk (der Bruder vom Wetten, dass...Ass) und n-tv-Talkmaster Klaus Bresser, sollten ja einen ungehinderten Blick auf den neuen VW-Geländewagen werfen können. (Vom 22. November an darf jedermann gucken). Aber wozu braucht man in einem Land mit ausgebautem Straßennetz ein Fahrzeug, das hüfthohes Wasser durchfahren kann, ohne abzusaufen? Ex-US-Botschafter John C. Kornblum hatte eine einfache Erklärung: „Sie bauen es für uns Amerikaner.“ Er sei im Übrigen ein Fan von Geländewagen: „Die haben etwas Glamouröses an sich.“ Weniger auf das Glamour als auf die Technik setzt Jutta Kleinschmidt. Die Siegerin der Rallye Paris-Dakar begibt sich in einer Art Prototyp des aktuellen Tuareg auf die Wüstentour – ihre 13. In sechs Wochen geht’s los. Dafür hat die Pilotin hart trainiert. Nicht im Auto, sondern auf dem Moutainbike. Für die Kondition. ling

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