Berlin : Türkei wollte Autorin angeblich wieder ausladen

Foto: promo
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Seit Beginn des Jahres schreibt Hatice Akyün für Tagesspiegel-Leser in ihrer Kolumne „Mein Berlin“ über ihre Erlebnisse in der globalen Stadt. Die erfolgreiche deutsch-türkische Autorin ist in diesen Tagen auch eine gefragte Teilnehmerin an Diskussionsrunden zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Anwerbeabkommens. Nur die türkische Regierung scheint keinen Wert auf ihre Meinung zu legen. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Focus“ soll Ankara bei der Vorbereitung der für Mittwoch geplanten Feierlichkeiten zum Anwerbeabkommen darauf gedrängt haben, Hatice Akyün von einer geplanten Podiumsdiskussion wieder auszuladen, weil sie zu islamkritisch sei.

Die deutsche Seite habe dies aber abgelehnt, hieß es. Von dort war gestern keine Bestätigung für diese und weitere Forderungen im Vorfeld der Feierlichkeiten, an denen auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Ministerpräsident Erdogan teilnehmen, zu erhalten. Hatice Akyün selbst wusste nichts über die angeblichen Forderungen aus Ankara. „Ich nehme wie geplant an der Diskussionsrunde teil“, sagte sie. (Seite 11) das

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