Berlin : Über den Rand

Werner van Bebber

wundert sich über CDU-Geschichtsbildner Um es nett zu sagen: Die Berliner CDU trägt dieser Tage eher zur Missverständnis- als zur politischen Meinungsbildung bei. Da ist der Bezirksverordnete Torsten Hippe. Der macht im Streit um das angemessene Gedenken am 8. Mai von sich reden, indem er über die Nähe seiner Einstellung zu Positionen der NPD räsoniert. Nach dem Motto: Etwas wird nicht dadurch falsch, dass ein Rechtsextremist es sagt. Was für eine Erkenntnis. Sie lässt Schlüsse auf die politischen Qualitäten des Bezirksverordneten zu. Der bekommt nun Rückendeckung von Tim Peters. Tim wer? Tim Peters, Landesvorsitzender der Jungen Union, stellt fest, es dürfe „nicht unerwähnt“ bleiben, dass 1945 die sozialistische Diktatur auf die Nazi-Diktatur gefolgt sei. Peters scheint weder fernzusehen noch zu lesen. Er hat den Kopf frei für die politische Arbeit.

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