Berlin : Überflugverbot beim Bush-Aufenthalt Flughäfen bleiben aber offen

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Für Sportflugzeuge und private Hubschrauber herrscht während des Besuches von US-Präsident George Bush ein Flugverbot über dem Regierungsviertel. Der Bereich zwischen dem Hotel Adlon, in dem Bush wohnt, und Schloss Bellevue, Bundeskanzleramt und Reichstag ist für Freizeitpiloten gesperrt. Das Verbot gilt auch für den Zeppelin, der noch bis zum 28. Mai seine kommerziellen Rundflüge über der Stadt absolviert. Der reguläre Flugverkehr ist vom Verbot ausgenommen und werde nicht beeinträchtigt. Die Flughäfen Tegel und Tempelhof werden nicht geschlossen, betonten gestern die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Innensenator Ehrhart Körting einhellig. Allerdings hat die Air Force One bei Landung und Start Vorrang. Alle anderen Maschinen müssen in dieser Zeit warten.

Kurzfristig werde auch die gesamte Schifffahrt auf der Spree untersagt, hieß es aus der Polizei. Während des Aufenthalts von Bush im Reichstag oder im Schloss Bellevue bestehe Fahrverbot auf der Wasserstraße für die Sport- und Berufsschifffahrt. Die Schiffsführer müssten entweder Umwege fahren oder für diesen Zeitraum anlegen und warten. Für den Bush–Besuch wurde sogar das Hotel Adlon geräumt. Alle Gäste, bis auf wenige Ausnahmen wie zum Beispiel Langzeitgäste, seien umgebucht worden. Diejenigen, die im Hotel bleiben, mussten sich allerdings besonders strengen Sicherheitsüberprüfungen unterziehen. weso

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