Übergangsgelder : Viel Geld für ausscheidende Senatoren

Die drei ausscheidenden Berliner Senatoren Klaus Böger, Karin Schubert und Thomas Flierl erhalten üppige Übergangsgelder. Drei Monate lang bekommen sie über 10.000 Euro.

Berlin - Nach einem Bericht der "Berliner Morgenpost" kassieren die drei von Dezember bis Februar ihre bisherigen Bezüge von jeweils rund 10.600 Euro monatlich. Anschließend halbiere sich die Summe. Insgesamt werde Übergangsgeld für zwei Jahre gezahlt.

Danach haben der 61-jährige Böger und die 62-jährige Schubert (beide SPD) dem Blatt zufolge Anspruch auf eine Ruhegehalt, das sich nach der Zahl der Amtsjahre richtet. Böger erhalte 3700 Euro monatlich, Schubert 3200 Euro. Die scheidende Justizsenatorin habe zusätzliche Pensionsansprüche aus ihrer achtjährigen Tätigkeit als Justizministerin in Sachsen-Anhalt.

Dem 49-jährigen Flierl (Linkspartei/PDS) stehen nach Auslaufen des Übergangsgeldes Diäten als Parlamentarier zu, weil er dem Abgeordnetenhaus weiter angehört. Ab 2012 bezieht er dann laut Zeitung ein monatliches Ruhegehalt von 3200 Euro. Insgesamt zahle Berlin pro Jahr zwei Millionen Euro Übergangsgelder und Ruhegehälter an ausgeschiedene Senatoren und deren Hinterbliebene. (tso/ddp)

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