• Um sich seine jugendlichen Komplizen gefügig zu machen, quälte er sie mit Elektroschocks. Jetzt geht der 21-jährige Serientäter für viereinhalb Jahre ins Gefängnis

Berlin : Um sich seine jugendlichen Komplizen gefügig zu machen, quälte er sie mit Elektroschocks. Jetzt geht der 21-jährige Serientäter für viereinhalb Jahre ins Gefängnis

Ein 21-jähriger Serientäter ist am Donnerstag wegen mehrfachen Raubs und Freiheitsberaubung eines 13-jährigen Schülers zu viereinhalb Jahren Jugendstrafe verurteilt worden. Die 13. Große Strafkammer des Berliner Landgerichts berücksichtigte das Geständnis des Angeklagten.

Der 21-Jährige hatte sich von Dezember 1997 bis November 1998 auf Verkaufsanzeigen von Fahrrädern und anderen Gegenständen in der Zeitung "Zweite Hand" gemeldet. So ließ er sich von einer Frau in Schöneberg eine Play-Station zeigen und hielt ihr dann eine Waffe an die Schläfe. Dann fesselte er ihre Hände mit Handschellen. Mit zwei vor der Wohnungstür wartenden Schülern räumte er die Wohnung aus.

Nach einer Probefahrt mit einem Mountainbike richtete er eine Pistole auf den Verkäufer und fesselte ihn. Mit dem Fahrrad und Wertgegenständen machte er sich davon. Einem weiteren Opfer übergab er als Sicherheit einen zuvor geraubten Personalausweis und fuhr mit einem Mountainbike im Wert von 6.500 DM davon.

Den 13-jährigen Schüler lockte er in einen Keller. Den an ein Gasrohr Gefesselten folterte er mit einem Elektroschockgerät. Auf diese Weise wollte er erzwingen, dass der Junge ihm weiter bei Straftaten hilft.

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