Umbaupläne : Investor stellt Ultimatum für Ku’damm-Bau

Für seine Umbaupläne für das Ku’damm-Karree erwartet die Investorengruppe Ballymore bis zum Oktober eine Genehmigung des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf. Anderenfalls könne das Unternehmen die geplanten Investitionen in Höhe von rund 500 Millionen Euro nicht mehr sicherstellen.

Christian van Lessen

Auch die bislang mietfrei arbeitenden Kurfürstendamm-Bühnen stünden damit voraussichtlich vor der endgültigen Schließung, was sich niemand vorstellen wolle. Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen (SPD) erklärte am Mittwoch, der Bezirk lasse sich nicht unter Druck setzen. Der Investor erwarte eine Entscheidung in seinem Sinne: Die sehe zwar den Neubau einer Bühne vor, aber auch den Abriss der beiden traditionsreichen Kurfürstendamm-Theater. Für das Geld, dass der Investor in den Bau einer neuen Bühne stecken wolle, könne er den Fortbestand der vorhandenen sichern. Schon nach der Demonstration für die Kurfürstendamm-Bühnen Ende März hatte Ballymore auf eine rasche Entscheidung des Bezirks gedrängt.C. v. L.

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