Umzug zum Ostbahnhof : Die BVG verkauft ihre Zentrale

Nach langen Querelen hat die BVG jetzt die Weichen für den Verkauf ihrer Verwaltungsgebäude in Schöneberg und Mitte gestellt. Die Hauptverwaltung soll in das Trias-Gebäude am Ostbahnhof ziehen.

Nach langen Querelen hat die BVG jetzt die Weichen für den Verkauf ihrer Verwaltungsgebäude an der Potsdamer Straße in Schöneberg und der Rosa-Luxemburg-Straße in Mitte gestellt. Die Hauptverwaltung der Verkehrsbetriebe soll, wie berichtet, in das Trias-Gebäude mit seinen drei Türmen am Ostbahnhof ziehen. Die BVG hat das Kaufangebot des Konsortiums Colonia Real Estate AG und Strategic Value Partners angenommen. Dem Vernehmen nach zahlen sie für die drei Gebäude insgesamt 36 Millionen Euro. Allerdings können die Käufer noch bis heute vom Vertrag zurücktreten. Der Mietvertrag für das Trias-Gebäude soll bis 2040 gelten.

Bis zum Umzug der 1500 Mitarbeiter aus der Hauptverwaltung, geplant für den August, wird die BVG ihre verkauften Gebäude vom neuen Eigentümer mieten. Die BVG macht dabei nach eigenen Angaben ein gutes Geschäft; jährlich sollen nach dem Umzug etwa zwei Millionen Euro gespart werden. Zweifel daran hat vor allem die Linkspartei. Wegen der fehlenden Zustimmung von Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) hatte sich der Verkauf verzögert. kt

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