Berlin : Umzugshelfer

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Es ist schon fast ein Staatsakt hier“, sagt Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) bei der Begrüßung zum Richtfest für die Kindertagesstätte am TomSawyer-Weg in Zehlendorf. Außer ihm sind unter anderem noch Berlins Jugendstaatssekretär Thomas Härtel (SPD) und Bezirksbürgermeister Herbert Weber (CDU) anwesend. Grund der Zusammenkunft der Vertreter von Bund, Land und Bezirk ist der Kita-Rohbau, der auf dem Sportplatz des ehemaligen amerikanischen Militärgeländes in Zehlendorf steht. Bauherr ist das Bundesbauamt Berlin, finanziert wird der Bau vom Bund. Die Kita gehört noch zum „Umzugspaket“ des Bundesregierung: Neben Wohnungen für Bundesbedienstete wie beispielsweise auf dem ehemaligen McNair-Areal war unter anderem der Bau von sieben Kindertagesstätten zwischen Bund und Berliner Senat vereinbart worden. Damit sollte für die von Bonn nach Berlin umziehenden Bundesbediensteten eine Infrastruktur in der neuen Bundeshauptstadt geschaffen werden. Als erste der insgesamt vier im Bezirk geplanten Kitas soll das Haus am Tom-Sawyer-Weg im April fertiggestellt und dem Land Berlin übergeben werden. Während der Bund das Gebäude bereitstellt, ist der Betrieb dann Angelegenheit des Bezirkes: Als freier Träger hat das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf die Unionhilfswerk-Sozialeinrichtungen GmbH ausgewählt. Insgesamt 97 Betreuungsplätze sind vorgesehen. Im Mai 2004 werden die ersten Kinder – deren Eltern nicht zwangsläufig Mitarbeiter der Berliner Bundesbehörden sein müssen – erwartet. Knapp 2,5 Millionen Euro kostet den Bund die zweisprachig deutsch-englische Einrichtung neben dem Truman-Plaza. Hier sollen Kinder zwischen anderthalb und elf Jahren ganztägig betreut werden: Ein Haus zwischen Krippe und Hort nach der Grundschule. amf/Foto: Sven Lambert

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