Berlin : Unachtsamer Fußgänger wurde von Tram getötet

Bei Unfällen mit Straßenbahnen sind am Donnerstagabend ein Mensch getötet und zwei teils schwer verletzt worden. Die Unfälle ereigneten sich im Bereich des Alexanderplatzes und der Mollstraße.

Bei dem tödlichen Unfall, dem ein 50-jähriger Passant zum Opfer fiel, spielte offenbar eine große Portion Leichtfertigkeit eine Rolle. Der Mann hatte mit seiner 42 Jahre alten Begleiterin gegen 22.30 Uhr an der Mollstraße die Schienen der Straßenbahn überquert. Beiden hatten offenbar gar nicht auf den Schienenverkehr geachtet. Das Paar wurde von einer herankommenden Straßenbahn erfasst. Dabei zog sich der 50-Jährige so schwere Kopfverletzungen zu, dass er daran gestern Vormittag in einem Krankenhaus starb.

Die 42 Jahre alte Frau überstand den Unfall nach Auskunft der Polizei mit Hautabschürfungen am Ellenbogen. Sie konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

Bereits gegen 18 Uhr war am Alexanderplatz ein 15-jähriger Radfahrer von einer Straßenbahn erfasst worden. Er kam mit einem Schädelbruch ins Krankenhaus. Die 51 Jahre Straßenbahnfahrerin erlitt bei dem Zusammenprall einen Schock. Nach Auskunft der Polizei hatte sich der Jugendliche mit seinem Fahrrad am Alexanderplatz gegenüber der Hausnummer 5 an einer Fußgängerampel, die Rot zeigte, durch eine Traube wartender Menschen geschlängelt. Als er auf die Schienen fuhr, erfasste ihn eine Straßenbahn. Die Feuerwehr brachte den aus Friedrichshain stammenden Jungen ins Krankenhaus. weso

Mit einem "zeitlosen" Thema, so der Vorsitzender der Jungen Union Kreuzberg Scott Körberg, will der Kreisverband der CDU-Jugendorganisation am Sonnabend eine Kampagne beginnen: "Deutschland muss in Kreuzberg wieder erkennbar sein", lautet das Motto dieser Aktion. Etwa 20 000 ovale Aufkleber, die mit dem Autokennzeichen "D" und dem Motto dieser Aktion versehen sind, wolle der Kreuzberger CDU-Nachwuchs "eigenhändig" in Kreuzberg verteilen. Die Rechtfertigung für diese Aktion, sehen die Jung-Politiker in dem Umstand, "dass eine viel zu hohe Konzentration von integrations-unwilligen Ausländern die Hauptursache für das schlechte Ranking Kreuzbergs ist."

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