Berlin : Unbekannte Schätze aus tibetischen Klöstern

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besuchte mit Leidenschaft tibetische Klöster. Auch in Berlin kann man sich einen Eindruck von dem Reichtum buddhistischer Kunst verschaffen: Das Museum für Indische Kunst zeigt bis zum 29. Januar 2006 unbekannte Schätze aus tibetischen Klöstern der bedeutenden Privatsammlung Spuhler.

Unter ihnen befinden sich fragile, vergoldete Scharnierbänder und Türklopfer, die an den rot lackierten Portalen der Klöster angebracht waren, Beschläge und Scharniere für Kisten, Kästchen und Futterale für wertvolle, oft rituelle Objekte sowie prachtvolle Metallverzierungen von Pferdesätteln, Zaumzeug und Lederriemen.

Darüber hinaus zeigt das Museum in Dahlem Kunst und Kunsthandwerk aus Pakistan, Afghanistan, Sri Lanka, Nepal, Tibet, Indien, Südostasien und Zentralasien vom 2. Jahrhundert vor Christus bis zur Gegenwart.

Am Freitag, dem 25. November, findet im Museumskomplex Dahlem ein literarisch-kulinarischer Abend zu Alexandra David-Neél statt: Nach einer Führung durch die Sonderausstellung um 18 Uhr serviert das Museumsrestaurant eßkultur ab 19 Uhr tibetische Köstlichkeiten, unter anderem Tsampa- Gerstenbällchen und Neujahrskuchen. Zwischen den vier Gängen wird aus David-Néels Reisebericht gelesen (26 Euro, Informationen unter www.esskultur-berlin.de, Anmeldung unter 6808 93 44). D.N.

Museum für Indische Kunst, Lansstraße 8, 14195 Berlin, Tel.: 030 - 8301 361, geöffnet Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr, Samstag/Sonntag 11 bis 18 Uhr.

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