Berlin : Und morgen auf den Grünen Hügel: Auftakt zu „Young Euro Classic“

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Jazz am Abend. Zum „3. Festival für Neuen Jazz und Improvisationskunst aus Berlin“ lädt die Galerie Mutter Fourage vom 10. bis 12. August, jeweils 20 Uhr, in ihre Scheune, Chausseestraße 15 a in Wannsee. Am 10. August improvisieren Aki Takase, Alex von Schlippenbach und DJ Ill Vibe zum Film „Berlin. Die Sinfonie der Großstadt“. Am 11. 8. tritt das Axel Dörner Trio auf, am 12. 8. die Gruppe „Der Rote Bereich“. ac

Weißes Gold. „Das weiße Wirtschaftswunder. Berliner Porzellan der 1950er und 60er Jahre aus der Sammlung Finckenstein“ heißt eine Ausstellung, die vom 11. August bis 29. Oktober im Bröhan-Museum, Schloßstraße 1 a in Charlottenburg, gezeigt wird. Zu sehen ist auch eine farbige KPM-Dose, die Konrad Adenauer 1956 anlässlich seines 80. Geburtstages verschenkt hat. ac

Wenn Opernfans an Sommerfestivals denken, dann fällt ihnen meist Bayreuth und Salzburg ein. Klaus Wowereit , bekanntermaßen Opernliebhaber, bemühte infolgedessen am Freitagabend im Schauspielhaus die Vergleiche mit diesen beiden Weihestätten, als er zur Eröffnung des Festivals „Young Euro Classic“ sprach. Ganz so eine Strahlkraft wie der Grüne Hügel hat der Gendarmenmarkt zwar noch nicht, aber Wowereit zeigte sich geradezu beseelt angesichts der 1200 jungen Musiker aus vielen Ländern, von Amerika bis China, die in den kommenden zweieinhalb Wochen hier spielen werden. Vielleicht war Wowereits Begeisterung der Grund dafür, dass sich das Land Berlin erstmals finanziell an dem Festival beteiligt. Dafür gab’s viel Applaus im vollen Saal, unter anderem von Ulrich Deppendorf , Ernst Elitz und Ulrich Matthes . Richard Gaul kündigte als Vertreter des wichtigsten Festivalsponsors BMW an, dass der Konzern neben dem Jugendorchesterfestival und der jüngst vereinbarten Unterstützung für die Neue Nationalgalerie noch stärker Kultur in Berlin fördern wolle. Die siebte Auflage von „Young Euro Classic“ läuft bis zum 20. August im Schauspielhaus, die ersten Konzerte sind bereits ausverkauft. Zwölf Euro kosten die Karten. oew

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