UND SO GEHT’S : Ringbahn, U-Bahn oder Bus: So umfahren Sie die Sperrung

16 Tage lang fahren keine Züge zwischen Anhalter Bahnhof und Nordbahnhof. Nicht mit der S-Bahn zu erreichen sind bis zum 9. Dezember die Stationen Potsdamer Platz, Brandenburger Tor, Friedrichstraße (unten) und Oranienburger Straße. So umfahren Sie die Sperrung des Nord-Süd-Tunnels.

AUSWEICHEN AUF DEN RING

Wer sein Ziel außerhalb der gesperrten Strecke hat, fährt am besten über den westlichen Ring der S-Bahn. Umsteigebahnhöfe von den Nord-Süd-Strecken sind Gesundbrunnen und Südkreuz. Die S-Bahn lässt die Züge der S 45 vom Flughafen Schönefeld und S 46 aus Königs Wusterhausen über die bisherigen Endbahnhöfe Südkreuz und Westend weiter bis Gesundbrunnen fahren. Somit kommt tagsüber alle drei oder vier Minuten eine Bahn auf dem westlichen Ring. Bis 21 Uhr gibt es einen Fünf-Minuten-Takt. Die Fahrzeit zwischen Gesundbrunnen und Südkreuz verlängert sich um zehn Minuten.

AUSWEICHEN AUF DIE U-BAHN

Als Alternative bietet sich die U 6 (Alt-Tegel–Alt-Mariendorf an. Mit ihr ist auch der Bahnhof Friedrichstraße zu erreichen. Die Züge fahren, wie auch auf der U 8 (derzeit Boddinstraße-Wittenau), nachts mit sechs statt vier Wagen.

AUSWEICHEN AUF DEN BUS

Die geschlossenen Bahnhöfe verbindet die S-Bahn mit Bussen. Die Bahnhöfe Brandenburger Tor und Oranienburger Straße sind aber nur zu Fuß zu erreichen. Die Busse sollen werktags tagsüber alle fünf Minuten fahren. Da die Route über Nebenstraßen führt, rechnet die S-Bahn mit einer Fahrzeit zwischen Anhalter und Nordbahnhof von 15 Minuten. Die S-Bahn braucht neun Minuten.

AUSWEICHEN AUF REGIO

Zwischen Südkreuz und Gesundbrunnen kann man auch Züge des Regionalverkehrs nutzen, die am Potsdamer Platz und im Hauptbahnhof halten. Allerdings gibt es hier zum Teil große Abstände zwischen den Fahrten. kt

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