Unfall : Feuerwehrmann bricht nach Übung tot zusammen

Ein 47-jähriger Feuerwehrmann ist nach einer Übung mit einem Atemschutzgerät in der Berliner Feuerwehrschule tot zusammengebrochen. Sofort eingeleitete Reanimationsversuche seien erfolglos geblieben, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Berlin - Derzeit gebe es keinerlei Hinweise darauf, dass der Tod des Hauptbrandmeisters nach dem Absolvieren der so genannten Atemschutzstrecke durch technische Mängel verursacht wurde, hieß es. Der Mann hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Kinder.

Landesbranddirektor Wilfried Gräfling hat den Angaben zufolge eine umfassende Untersuchung des Vorfalls angeordnet. Derzeit werde insbesondere die Füllstation für Atemschutzgeräte in der Feuerwehrschule vom Atemschutzbeauftragten der Berliner Feuerwehr eingehend überprüft, sagte der Sprecher. Bis zum Abschluss dieser Untersuchungen bleibt der Übungsparcours gesperrt.

Die Atemschutzstrecke ist eine Anlage, in der Berufskräfte und Freiwillige Feuerwehrleute den Einsatz mit Atemschutzgeräten trainieren. Es werden dort keine Brände simuliert. Die gesundheitliche Eignung des Verstorbenen sei wie bei allen Feuerwehr-Einsatzkräften regelmäßig überprüft worden, fügte der Sprecher hinzu. (tso/ddp)

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