Berlin : Unfall: Österreicher von Zug erfasst und tödlich verletzt

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Der Auftakt des Zugverkehrs zur Love Parade wurde gestern früh von einem tödlichen Unfall überschattet, der zu erheblichen Verspätungen führte. Am Bahnhof Charlottenburg war ein 20-jähriger Mann aus Österreich von einem Interregio-Zug Richtung Frankfurt (Main) erfasst und tödlich verletzt worden. Nach Angaben des Bundesgrenzschutzes (BGS) war der Mann am alten Stellwerk Charlottenburg, das nur etwa vier Meter von den Schienen entfernt steht, plötzlich auf die Gleise gelaufen. Der Lokomotivführer habe zwar eine Schnellbremsung veranlasst, konnte den Zug aber nicht mehr stoppen.

Da der 20-Jährige nach Angaben des Lokomotivführers torkelte, schließen die Ermittler nicht aus, dass der Österreicher betrunken war. Es sei aber auch möglich, dass er einen Schwächeanfall erlitten hatte, hieß es beim BGS. Exakte Erkenntnisse soll eine Obduktion erbringen. Unklar ist bisher auch, warum der Mann auf den Gleisanlagen war. Identifiziert wurde er durch den gefundenen Ausweis. Ob der Österreicher zur Love Parade wollte, ist bisher ebenso wenig geklärt wie die Frage, ob er sich alleine an den Gleisen aufhielt.

Der Lokomotivführer erlitt nach Angaben des BGS einen Schock.

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