Berlin : Unflexible Kitas

Martina Krahl, PR-Beraterin aus Prenzlauer Berg. „Das Entgegenkommen, das Alleinerziehende brauchen, ist gar nicht so groß, wie viele denken.“
Martina Krahl, PR-Beraterin aus Prenzlauer Berg. „Das Entgegenkommen, das Alleinerziehende brauchen, ist gar nicht so groß, wie...

Wie könnten Familie und Arbeit besser verknüpft werden?

„Für Alleinerziehende ist es schwierig, an gut bezahlte Jobs zu kommen“, sagt Martina Krahl, 45. Sie hat einen Sohn – und die Problematik selbst erfahren. Um für ihr Kind da zu sein, könnten viele nur Teilzeit arbeiten. „Mehr Kitas, die ihre Betreuungszeiten öffnen, könnten das Problem lösen.“ Dann wäre beispielsweise auch Arbeit im Schichtdienst möglich. In Bezirken wie Prenzlauer Berg gebe es gute Angebote. „Für ganz Berlin sind es aber viel zu wenige.“ Sie findet aber, dass auch das andere Elternteil in die Pflicht genommen werden müsste. „Es gibt genügend Möglichkeiten, um Geld zu fordern.“ Warum nicht auch Konzepte, die ihn oder sie in die Betreuung einbinden? sny

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