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Uniklinikum : Charité wird ab Montag bestreikt

An Europas größtem Universitätsklinikum wird ab dem kommenden Montag gestreikt. Über die Details der Notdienstvereinbarung wird noch verhandelt.

Proteste vor dem Bettenturm in Mitte hat es in der Charité-Geschichte immer wieder gegeben.
Proteste vor dem Bettenturm in Mitte hat es in der Charité-Geschichte immer wieder gegeben.dpa

Nach Informationen des Tagesspiegels wollen Schwestern und Pfleger an der Berliner Charité am Morgen des 2. Mai die Arbeit niederlegen. Die Gewerkschaft Verdi will in den kommenden Tagen offiziell zu einem Vollstreik aufrufen. Dabei könnten auch Behandlungen von Patienten ausfallen. Zunächst ist ein unbefristeter Ausstand geplant. "

Wir haben der Klinikleitung eine Notdienstvereinbarung vorgelegt, um die Sicherheit in akuten Fälle zu gewährleisten“, sagte Verdi-Verhandler Carsten Becker dem Tagesspiegel. Eine Krankenhaussprecherin erklärte, man verhandle noch über die Details der Notdienstvereinbarung.

Verdi fordert für die nichtärztlichen Beschäftigten monatlich 300 Euro mehr pro Beschäftigtem – so wie es der bundesweit übliche Tarif vorsieht. Eine Vollzeit-Charité-Schwester verdient derzeit nach zehn Dienstjahren inklusive Schichtdiensten im Schnitt knapp 2500 Euro brutto im Monat. (Tsp)

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