• UNSERE BESTEN BERLIN-SONGS: Mit Tränen in den Augen und Parfüm in der Nase zur East Side Gallery

UNSERE BESTEN BERLIN-SONGS : Mit Tränen in den Augen und Parfüm in der Nase zur East Side Gallery

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Prinz Pi „Berlin, Große Liebe“ Berlin-Hymne? Klingt nach Sommersause im Schrebergarten und Kneipengeschunkel. Geht aber auch anders, wie bei Prinz Pi: „Atme Luft meiner Stadt, ich riech ihren Duft/Den Geruch von Asphalt und Parfum aus dem Puff / Von Autos und Schweiß, U-Bahnhöfen und Parks / Das ist nicht der Nabel der Welt / aber auch nicht ihr Arsch.“ Berlin-Hymne! Peter Fox: „Schwarz zu Blau“ Eine Stadt besiedelt von Affen. Die Hymne von Peter Fox spielt auf Berlins düsteren Seite. Mitsingen kann sie trotzdem jeder. „Siehst nicht mal schön von Weitem aus, / doch die Sonne geht gerade auf. / Und ich weiß, ob ich will oder nicht, / dass ich Dich zum Atmen brauch.“ Liebevoll schaurig. Helga Hahnemann: „Hundert Mal Berlin“ Richtich balinern könn’ nur Ost-Balina, wa. Die größte Stimme mit Schnauze hatte deshalb Helga Hahnemann. „Hundert Mal hab ick Berlin verflucht / Hundert Mal weit weg mein Glück jesucht, / Hundert Mal jeheult, Du machst mich krank, /Hundert Mal jebetet, Jott sei Dank.“ Die pralle Hahnemann, liebevoll „Henne“ genannt, schaffte Einmaliges: Erst stürmte sie die Hitparaden im Osten, dann im Westen. Sie traf den Ton: „Dit sitzt zu tief, / Dit sitzt hier drin.“ David Bowie „Where are we now?“ Einen Rückblick auf sein Berlin in den 70ern warf der britische Musiker David Bowie dieses Jahr. Darin erinnert er sich auch an den „Dschungel“, eine ehemalige Disko in Schöneberg: „Sitting in the Dschungel /On Nürnberger Strasse / A man lost in time near KaDeWe / Just walking the dead“. RY X „Berlin“ Schlicht „Berlin“ heißt das aktuelle Lied des australischen Sängers Ry Cuming alias RY X, der damit seiner derzeitigen Heimat huldigt: „Come down Love / Berlin in the cold / All that fightning, all that snow“. Ein Sonntags- und Winterlied, melancholisch und beruhigend schön. Blog Party „Kreuzberg“ Abschalten vom Berliner Trubel? Hör mal rein bei der britischen Rockband „Bloc Party“: „Saturday night in East Berlin / We took the U-Bahn to the East Side Gallery / I was sure I’d found love with this one lying with me / Crying again in the old bahnhof.“ Das Lied für die U-Bahn, die durch Kreuzberger Erde rattert. Seeed „Dickes B“ Tausendmal gehört, tausendmal als die Berlin-Hymne gefeiert. Aber tatsächlich gab es seit 2001 kaum ein Lied, das die Berliner musikalisch vereinte. Die Musik von Seeed ist musikalischer Konsens in der Stadt. Und das ist auch geil so. Carmen Schucker, Paula Pleiss, André Görke, Robert Ide

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