• Unter den Linden/Friedrichstraße: Peter Dussmann ist enttäuscht: Der Unternehmer über den Platz, den er aus seinem Büro sieht

Berlin : Unter den Linden/Friedrichstraße: Peter Dussmann ist enttäuscht: Der Unternehmer über den Platz, den er aus seinem Büro sieht

"Dieses Stück Berlin wird immer mehr zu dem, was es bereits in den 20er und 30er Jahren war: ein Zentrum des städtischen Lebens. Hier kreuzten und kreuzen sich heute wieder zwei Flaniermeilen. Selbst Heinrich Heine beschreibt die Kreuzung in seinen "Briefen aus Berlin". Es ist vor allem der kleine, mit Linden bepflanzte Platz, der der Kreuzung heute ein Gesicht verleiht - durch ihn wird er unverwechselbar. Hier ruhen sich Touristen aus, Menschen der umliegenden Büros genießen die Sonne.

Das alles soll sich nun ändern. Sehr zu meinem Bedauern. Mehrfach habe ich angeboten, die Finanzierung des Platzes und seine Verschönerung zu übernehmen. Gerne hätte ich auch dem Heine-Denkmal an diesem Platz einen neue Heimat gegeben. Die Politik hat sich jedoch anders entschieden. Gegen einen der kleinen, idyllischen Plätze, die man in New York, Paris oder London entdecken kann und die dort für mehr Lebensqualität sorgen. Das ist schade, für die Menschen, die hier arbeiten, und für mich."

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