Berlin : Untersuchungsausschuss: Die Vorwürfe beim Aubis-Engagement

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Nach Meinung der Opposition war die Bilanz des Bundesaufsichtsamtes für das Kreditwesen (BaKred) bei der Prüfung des Aubis-Engagments "verheerend" für die "handelnden Personen". Zu den schwersten Vorwürfen gegen den Berlin-Hyp-Vorstand zählen nach vorliegenden Bank-Dokumenten:

Die Bank gab "Grundsatzzusagen" für große Teile eines Kredit-Engagementsan die Aubis-Gruppe, das sich auf heute 746 Millionen Mark beläuft. Anders als üblich fehlen hier "schematisierte Antrags- und Beschlussverfahren" und "Risikomessinstrumente".

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Die Landowsky-Affäre "Mit dem Ziel der Insolvenzvermeidung der Aubis-Gruppe" wurden deren finanzierte Immobilienbestände übernommen und "umfangreiche Verträge geschlossen", die die Unternehmer vollständig entschuldet haben.

Die Bank begab sich "in hohem Maße in das unternehmerische Risiko des Vorhabens" und auf ihr "lastet indirekt das vollständige finanzielle und wirtschaftliche Risiko". Die "Bonität der Kreditnehmer war nicht ausreichend, ein Kreditvolumen dieser Größenordnung zu bewegen". Folge laut BaKred-Prüfung: Wertberichtigung der drohenden Verluste in Höhe von 214 Millionen Mark.

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