Berlin : Urban-Krankenhaus im Netzwerk der WHO

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Das Urban-Krankenhaus ist am gestrigen Mittwoch als fünftes Berliner Krankenhaus in das deutsche Netz "Gesundheitsfördernder Krankenhäuser" der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgenommen worden. Dies wurde in einer Presseerklärung mitgeteilt.

Die WHO-Krankenhäuser richten sich nach Leitlinien etwa zur Qualitätssicherung und streben enge Kooperation mit ambulanten Einrichtungen und Selbsthilfegruppen an. Das Urban-Krankenhaus hat in den vergangenen Monaten zahlreiche Projekte im Sinne der WHO-Leitlinien auf den Weg gebracht: Zum Beispiel wurde ein "Zentrum für aktivierende Pflege" eingerichtet, in dem Selbstständigkeit der Patienten gefördert werden soll. Auch ein Pflege-Info-Telefon (Rufnummer 697 26 999) für Fragen zu Pflege und Pflegeversicherung steht nun zur Verfügung. Ferner gibt es eine Elternschule als Kontakt- und Beratungsstelle für werdende Familien. Für die eigenen Klinikmitarbeiter wurde hingegen eine "Rückenschule" eingerichtet, in der Tipps und Übungen gegen Haltungsschäden angeboten werden.

Die Mitgliedsurkunde der Weltgesundheitsorganisation übergab Elimar Brandt, Vorsitzender des deutschen Netzes Gesundheitsfördernder Krankenhäuser, bei einem Festakt in Kreuzbergs einziger Klinik. Weitere Berliner WHO-Häuser sind die Krankenhäuser Prenzlauer Berg, Auguste-Viktoria (Schöneberg), Waldfriede (Zehlendorf) und die Schloßpark-Klinik in Charlottenburg. Insgesamt gehören über 400 europäische Kliniken zum WHO-Netz, darunter rund 50 deutsche Häuser, hieß es in der Pressemitteilung weiter .

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