Urteil : Vorbestrafter Betrüger muss vier Jahre in Haft

Ein 29-Jähriger ist wegen Betrugs zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte während einer Haftverschonung erneut straffällig wurde und zwischen September und November 2004 diverse Betrugstaten beging.

Berlin - Der einschlägig vorbestrafte Mann soll sich unter falschen Namen Hotelaufenthalte in Berlin erschlichen sowie verschiedene Firmen durch betrügerische Bestellungen geprellt haben. In seinem Geständnis gab der 29-Jährige zu, fünf digitale Fotokameras und 28 Multifunktionsgeräte im Wert von insgesamt 8300 Euro ergaunert und anschließend weiterverkauft zu haben.

Dem Gericht zufolge finanzierte der Angeklagte von dem Verkaufserlös seinen Lebensunterhalt und beglich seine Schulden. Darüber hinaus habe sich der Mann über Wochen in Berliner Hotels eingemietet und Rechnungen von rund 4750 Euro geprellt. (tso/ddp)

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